"Mein russisch-deutsches Zahnpastaleben" - Von einem der auszog, das Glück zu finden
»Wie Zahnpasta bestehe ich aus drei Schichten: zehn Jahre sowjetische Kindheit, zehn Jahre wilder russischer Kapitalismus, zehn Jahre Westdeutschland. Rot, blau, weiß - mein russisch-deutsches Zahnpastaleben.«
Mitja Vachedin
Mitja Vachedin wurde 1982 im damaligen Leningrad geboren. Nach einer Ausbildung zum Bierbrauer ging er nach Deutschland, wo er Politikwissenschaft, Slawistik und Drehbuchschreiben studierte. Er arbeitet heute als Redakteur bei der Deutschen Welle in Bonn und schreibt Prosa, Gedichte und Drehbücher. 2007 wurde er mit dem russischen Literaturpreis »Debüt« ausgezeichnet und 2012 mit der »Russischen Prämie«, dem bedeutendsten Literaturpreis der Russischen Föderation für Autoren, die auf Russisch im Ausland schreiben. 2015 war er Stipendiat des Literaturkurses in Klagenfurt. »Engel sprechen Russisch« ist der erste Roman, den er auf Deutsch geschrieben hat.
Heimat in der Fremde St. Petersburg Leningrad Russland / Sowjetunion Emigration Familienroman Schräger Humor Saša Stanišić Familienwurzeln russischer Autor, der auf Deutsch schreibt
»Dieser Roman ist weit mehr: Er verbindet an sich banale Alltäglichkeit gekonnt mit brillanter Erzähltechnik und verwebt dabei hintergründige Nachdenklichkeit leichtfüssig mit Amüsement.«
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»In komischen, melancholischen, oft unerwarteten Sprachbildern schildert Vachedin die Absurditäten und Zufälle des Alltags: lyrisch-knapp auf den Punkt formuliert, liest sich der Text wie eine zarte Liebeserklärung an Russland und an Deutschland. ... Der erste Roman, den Vachedin auf Deutsch geschrieben hat – großartig!«
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»Denn Vachedin kann eines außerordentlich gut: mit der Sprache Bilder zeichnen, die im Kopf des Lesers sofort aufscheinen. ... Auch aneinandergereihte Bilder, die man sich während der Lektüre zusammensammelt, ergeben eine Geschichte, eine Biografie, die nicht zuletzt auch das deutsch-russische Verhältnis jenseits von Politik, Wirtschaft und Historie auf das Wichtigste herunterbricht: das Menschliche.«
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»Ein einfühlsamer Roman, der durch seine realitätsnahe Erzählweise universell wird und dem Leser das Gefühl gibt, alles hautnah mitzuerleben. Zu empfehlen.«
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