Hirntod-Debatte, Sterbehilfe-Cocktail, Organverpflanzung - kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht
über eines dieser oder verwandter Themen etwas in der Zeitung liest. Wann ist der Mensch tot? Wann
"darf" man einen Schwerstkranken von seinem Leiden "erlösen"? Obwohl Presse und Fernsehen alles,
was in diesem Bereich an neuen Entwicklungen geschieht, ans Licht bringen, wird dieses Thema im
Privatleben oft verdrängt und auch im christlichen Bereich auffällig selten diskutiert. Dabei geht
es doch um ethische Fragen, die an die Substanz gehen - ans Leben nämlich. Ulrich Eibach,
Theologe und Biologe, Krankenhausseelsorger und Universitätsprofessor, hat diesen Themenkreis über
Jahre hinweg beobachtet. Er scheut sich nicht vor den "heißen Eisen", gibt Christen eine Handhabe
für ihren Umgang mit der Sterbehilfe-Diskussion und hält Nichtchristen Argumente entgegen, die erst
einmal widerlegt werden müssen.
Ulrich Eibach