Im August 1941 marschierten britische und sowjetische Truppen in den Iran ein und besetzten weite Teile des Landes. Die Invasion diente vor allem dem Ausbau einer Verteidigungsstellung gegen das »Dritte Reich« und der Sicherung einer Verbindungsroute in die Sowjetunion. Die USA unterstützten das Vorgehen ab 1942 durch die Entsendung von Truppen und Regierungsberatern. Bisher wenig beachtet, stellte die Besatzung des Irans die erste Belastungsprobe der Kriegskoalition der »Großen Drei« dar. Die vorliegende Arbeit widmet sich den Ansätzen und Grenzen der Kooperation der Alliierten im Iran wie auch den Konfliktlinien, die zur Irankrise im Frühjahr 1946 führten.
Jana Forsmann
Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und Germanistik/Literaturwissenschaft in Dresden und St. Louis, USA, 1997-2002 Promotion im Fach Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden, 2002-2008 Tätigkeit als Wissenschaftliche Hilfskraft an der TU Dresden, 2002-2004 Vorliegende Arbeit ist Dissertationsschrift