Deutschland ist ein Land, das Alkohol liebt. Gleichzeitig verachten wir jene, die von Alkohol abhängig werden. Stigmaforscher Georg Schomerus zeigt, wie diese Doppelmoral Betroffene unsichtbar macht, Hilfe verhindert und wirksame Alkoholpolitik blockiert. Verständlich erklärt er, warum nicht persönliche Schwäche, sondern gesellschaftliche Strukturen und wirtschaftliche Interessen Menschen krank machen. Ein faktenbasierter Realitätscheck, der die Verantwortung im Umgang mit Alkohol dorthin rückt, wo sie hingehört: mitten in unsere Gesellschaft.
• Stigmatisierung führt nachweislich zu Sekundärerkrankungen
• Zeigt Versagen von Politik und wie Industrie profitiert
• Entlastung von Angehörigen und Betroffenen
• Konkrete Maßnahmen zu Hilfe, Prävention, Veränderung
Entlarvt die Doppelmoral unseres Umgangs mit Alkohol und ruft zu kollektiver Verantwortung statt Stigmatisierung auf
Holt die wachsende Sober- und Awareness-Bewegung ab
Hilfe und Aufklärung für rund 2,2% Betroffene und ihre Angehörigen in der DACH-Region
Georg Schomerus
Prof. Dr. Georg Schomerus ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und seit 2019 Direktor der Klinik für Psychiatrie am Universitätsklinikum Leipzig. Seit über 15 Jahren erforscht er das Stigma von Suchterkrankungen und gilt in Deutschland als führender Experte auf diesem Gebiet.
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»Georg Schomerus ist ein Glücksfall für Wissenschaft und Gesellschaft. Wie kaum ein anderer versteht er es, fachliche Kompetenz mit Menschenfreundlichkeit zu verbinden.« Nathalie Stüben, Podcasterin und Autorin
»Zeitgemäß, fundiert und empathisch macht Schomerus deutlich, was wir gewinnen können, wenn wir das Stigma überwinden. Dieses Buch war lange überfällig. Ein leidenschaftliches Manifest für Recovery.« Mia Gatow, Journalistin und Autorin
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