Inge Auerbacher wächst in einem schwäbischen Dorf auf, bis sie 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert wird. Aus kindlicher Perspektive schildert sie klar und eindringlich Verfolgung, Hunger und Angst – aber auch kleine Momente der Hoffnung.
Im Interview dieser Neuausgabe spricht Inge Auerbacher sehr persönlich über ihr Leben nach dem Krieg, ihre Erfahrungen als Zeitzeugin und ihre wachsende Sorge über den zunehmenden Antisemitismus auf der Welt.
Ergreifende Lebensgeschichte einer der letzten Überlebenden des Holocaust
Neuausgabe mit aktuellem Interview und Gedichten der Autorin
Begleitmaterial erhältlich
Antolin
Inge Auerbacher
Inge Auerbacher, geboren 1934 in Kippenheim, war von ihrem siebten bis zu ihrem zehnten Lebensjahr (1942–1945) im Konzentrationslager Theresienstadt in Tschechien (ehem. Tschechoslowakei) inhaftiert. 1946 wanderte sie mit ihren Eltern in die Vereinigten
Staaten von Amerika aus und lebt seither in New York. Für ihr Engagement bei der Aussöhnung von Juden und Deutschen wurde sie u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
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»Die Kindheitsgeschichte einer Jüdin, die als siebenjährige mit ihren Eltern und anderen Juden ihres süddeutschen Heimatortes nach Theresienstadt verschleppt wurde, ist authentisch. Ihre Schilderung der durchlittenen Zeit im faschistischen Deutschland erfolgt aus der Sicht des Kindes, bezieht jedoch die emotionalen Folgen mit ein, die das Leben der Überlebenden heute noch prägen. Gleichgültigkeit und Brutalität der nichtjüdischen Bevölkerung – auch noch nach Kriegsende – werden an vielen Einzelheiten deutlich und vermittelt Kindern über Sachwissen hinaus einen Zugang zu der vielfach nicht vollzogenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.« Jurybegründung Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis 1991
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