Der Bestseller aus Frankreich über den Tech-Faschismus der Gegenwart
Asma Mhalla zeigt in "Cyberpunk", wie im 21. Jahrhundert ein zweiköpfiges technopolitisches Herrschaftsmonster entsteht: ein neuer Leviathan aus politischer Inszenierung und technologischer Programmierung. Statt historischer Vergleiche nutzt sie die Bildwelt der Science-Fiction - von
Blade Runner bis
Matrix -, um den Umbau der Demokratie sichtbar zu machen.
Asma Mhalla ist die Pariser Starintellektuelle der Stunde. Ihr Essay "Cyberpunk" stand in Frankreich zuletzt monatelang auf der Bestsellerliste und erscheint nun auf Deutsch. Darin beschreibt sie auf bestechende Weise die politischen Entwicklungen unserer Zeit: Ein hybrides, technopolitisches Regime ist am Werk, das einerseits eine große Show inszeniert, während im Hintergrund das System programmiert wird. Sein Einfluss breitet sich still und leise global aus, gestaltet die Demokratie um und kolonisiert Körper wie Geist. Um den aktuellen Verfall der liberalen Demokratie zu verstehen, hilft laut Mhalla kein Rückgriff auf die 1920er- und 1930er-Jahre. Stattdessen führt sie uns in die dystopische Welt der Science-Fiction: in stahlharte technologische Gehäuse, in denen desillusionierte Individuen durch apokalyptische Städte irren und von hochzentralisierten Autoritäten mittels KI-Systemen gesteuert werden.
Blade Runner und
Matrix lassen grüßen.
(Edition Mercator)
Asma Mhalla
Asma Mhalla ist eine französisch tunesische Politikwissenschaftlerin und Autorin, die sich mit den Transformationen von Macht und Demokratie sowie der geopolitischen Dimension künstlicher Intelligenz beschäftigt. Sie war 2026 Gastwissenschaftlerin an der New York University und veröffentlichte die französischen Bestseller
Technopolitique und
Cyberpunk.
Science-Fiction Tech-Eliten Tech-Faschismus Technologie Technopolitik Überwachungskapitalismus Zukunft der Demokratie apokalyptische Städte Asma Mhalla Cyberpunk Digitale Kolonisierung Digitaler Totalitarismus Dystopie hybride Herrschaftssysteme Isolation
"Asma Mhalla hat die Warnschrift der Stunde geschrieben. Jedes Kapitel eine steile These, jeder Satz ein apodiktisches Urteil. Man fragt sich nicht, ob, sondern wann ihre Prognose wahr wird."
Platz 3 der Sachbuch-Bestenliste von Welt, NZZ, RBB Kultur, Ö1 im August 2026
"Wie ein Gewittersturm, dem man sich nicht entziehen kann. Fulminant, düster, voller Geistesblitze."
Literarische Welt, Jakob Hayner
"In ihrem Essay beschwört Mhalla die Gefahr eines techno-politischen Totalitarismus... 'Cyberpunk' ist ein Buch wie eine Wahnvorstellung. Aber wer weiß, vielleicht ist diese Wahnvorstellung längst unsere Realität."
Spiegel, Tobias Becker
"Ein wildes Buch, rasant geschrieben. Macht Spaß, es zu lesen."
Deutschlandfunk Studio 9, Vera Linß
"Wer verstehen will, wie sich unsere westlich-liberale Welt in ein System der Überwachung und kaputter Demokratien verwandelt, kommt an diesem rasant geschriebenen, hochaktuellen Buch nicht vorbei."
Frankfurter Rundschau, Sven Trautwein
"Beklagt wortgewaltig die Allmacht von Tech-Konzernen und Politik ... Eine neue Stimme unter den französischen Intellektuellen."
taz, Hanno Rehlinger
"Ein schwungvoll geschriebener politphilosophischer Essay"
Süddeutsche Zeitung, Jannis Brühl
"Eine engagierte, bisweilen poetische Prosa. Ein fulminanter Text."
Le Figaro
"Klar und beunruhigend."
Le Monde
"Ein lang erwartetes und wichtiges Buch. Ein kämpferischer Text."
Le Point
()