Zum Werk
Das Schuldverschreibungsgesetz (SchVG) regelt die Rechtsverhältnisse bei Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen. Es bildet dabei ein besonderes Regelwerk im Kapitalmarktrecht und ergänzt die ansonsten anwendbaren zivil- und insolvenzrechtlichen Regelungen. Dabei steht es im internationalen Wettbewerb der Rechtsordnungen und konkurriert es insbesondere mit dem englischen Recht sowie dem Recht des US-Bundesstaats New York.
Neben grundlegenden Bestimmungen regelt es insbesondere die Möglichkeit für Mehrheitsbeschlüsse der Gläubiger sowie einen gemeinsamen Vertreter und trifft besondere Regelungen für Insolvenz und Restrukturierung.
Infolge der hohen Anzahl von Schuldverschreibungen, die dem SchVG unterstellt wurden, konnte sich das SchVG seit seinem Inkrafttreten auch bei einer Vielzahl von Unternehmenssanierungen mit notleidenden Schuldverschreibungen bewähren.
Vorteile auf einen Blick
Peter Veranneman
Transparenzgebot Gemeinsamer Vertreter Verfahrensregelungen Gläubigerversammlungen Mehrheitsbeschlüsse Virtuelle Gläubigerversammlung SchVG