Zum Werk Gegenstand des Buches ist der in § 301 VAG vorgesehene Kapitalaufschlag. Danach kann die BaFin in bestimmten Fällen die Solvabilitätskapitalanforderungen für ein Versicherungsunternehmen über das eigentlich im Gesetz vorgesehene Maß hinaus anheben, also einen "Aufschlag" anordnen. Da dies zu einer erheblichen Belastung des betroffenen Unternehmens führen kann, ist ein solcher Aufschlag das letzte Mittel. Das neue Werk geht ausführlich auf alle mit dem Kapitalaufschlag verbundenen Rechtsfragen (einschl. Berechnung) ein und berücksichtigt selbstverständlich auch die Vorgaben der VO (EU) 2015/35 (Solvabilität II) sowie die Verfahrenspraxis und möglichen Rechtsschutz gegen Anordnung der Aufsichtsbehörde.
Vorteile auf einen Blick
praxisrelevantes Thema
einziges Werk
hohe Aktualität
Aus dem Inhalt
Auswirkung, Zweck und Typizität des Risikoaufschlags
Ultima-ratio-Charakter
Risikoprofilaufschlag
(Standardformel; § 301 Abs. 1 Nr. 1 VAG)
Risikoprofilaufschlag (internes Modell; § 301 Abs. 1 Nr. 2 VAG)
Governance-Kapitalaufschlag (§ 301 Abs. 1 Nr. 3 VAG)
Anpassungs-Kapitalaufschlag (§ 301 Abs. 1 Nr. 4 VAG)
Exkurs: Fiktive Kapitalaufschläge für Mehrsparten-Versicherungsunternehmen
Erheblichkeit der Abweichung
Berechnung des Aufschlags
Verfahren und Rechtsschutz
Zielgruppe Für Versicherungsunternehmen, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Aufsichtsbehörden, Rechtsanwälte Bereits angekündigt u.d.Autorenschaft: Paulusch/Sehrbrock
Autor*in
David Sehrbrock
Themen in »Der Kapitalaufschlag für Versicherungsunternehmen«