"Der stumme Frühling" erschien erstmals 1963. Der Titel bezieht sich auf das Märchen von der blühenden Stadt, in der sich eine seltsame, schleichende Seuche ausbreitet. Das spannend geschriebene Sachbuch wirkte bei seinem Erscheinen wie ein Alarmsignal und avancierte rasch zur Bibel der damals entstehenden Ökologie-Bewegung.
Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen machte Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren.
Rachel Carson
Rachel Carson (1907 - 1964) erlangte als Biologin und Schriftstellerin weltweite Anerkennung durch ihre Bücher "Geheimnis des Meeres", "Am Saum der Gezeiten" sowie vor allem durch "Der stumme Frühling".
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"Bücher, die so viel Gutes in der Welt bewirkt haben wie dieses, lassen sich an den Armen eines Seesterns abzählen."
Jill Lepore
"'Der stumme Frühling' () muss wieder gelesen werden. [Carsons] Beschreibung massiver Umweltzerstörungen durch den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden hat in den frühen 1960er-Jahren die Umweltbewegung maßgeblich beeinflusst. Die Botschaft im Buch ist aktueller denn je, auch nach 60 Jahren."
Süddeutsche Zeitung, Regine Keller
"Das Buch ist das Umwelt-Wissenschaftssachbuch schlecht hin. ... Sie hat darin einen Stil geprägt, der bis heute maßgeblich ist für Sachbücher."
Deutschlandfunk Kultur, Christian Rabhansl
"Rachel Carson ist eine Schlüsselfigur der US-amerikanischen Umweltbewegung. Sie brachte mit ihrem Sachbuch Silent Spring die Welt in den 1960er-Jahren zum Umdenken und zeigte einer breiten Öffentlichkeit, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt."
Die Presse, Cornelia Grobner
Ein Sachbuch ... das wie Literatur klingt.
Neue Zürcher Zeitung Online, 100 Bücher, die die Welt veränderten, Carole Koch
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