Eingetragene Lebenspartnerschaften sind Teil der modernen Rechtswirklichkeit. So hat auch der französische Gesetzgeber das Gesetz über den Pacte civil de solidarité (PACS) verabschiedet, der sowohl gleich- als auch verschiedengeschlechtlichen Partnern offen steht.
Das Werk untersucht die Behandlung des PACS im französischen und deutschen internationalen Privatrecht. Nach einer Darstellung der sachrechtlichen Konzeption des PACS folgt eine kritische Analyse und Bewertung der internationalprivatrechtlichen Behandlung des PACS in Frankreich.
Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der PACS im deutschen IPR. Untersucht wird hier zunächst die Qualifikation des PACS und in diesem Zusammenhang vor allem die Frage der Anwendbarkeit des Art. 17b EGBGB auf verschiedengeschlechtliche Partnerschaften geklärt.
Weiterhin werden die sich allgemein bei der Anwendung ausländischen Rechts stellenden Probleme des Renvoi, der Vorfragenanknüpfung, Substitution, Anpassung und des ordre public in Bezug auf den PACS beleuchtet. Schließlich folgt eine internationalprivatrechtliche Betrachtung der Begründung und Auflösung sowie der Rechtswirkungen des PACS im Einzelfall.
Für alle, die sich mit internationalem Privatrecht (insbesondere internationalem Familienrecht) und Rechtsvergleichung befassen.
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Caroline Frucht