"War sie mal wieder nicht brav?", lachte der Nachbar, wenn die Pflegemutter Lisa Brönnimann im Garten mit eiskaltem Wasser übergoss. Sobald Lisa ihre Arbeiten nicht schnell genug erfüllt, wird sie bestraft, denn sie ist ein Verdingkind und ihrer Pflegemutter hilflos ausgeliefert. Als uneheliches Kind nahmen die Schweizer Behörden sie ihrer Mutter weg und gaben sie in die Obhut von Bauern. Fremde sollten das Mädchen erziehen, fern vom "liederlichen Lebenswandel" der Mutter - und fern von ihrer Liebe. Lisa Brönnimann erlitt eine Kindheit voller Missachtung und Gewalt, wie sie viel zu viele durchmachen mussten.
Lisa Brönnimann
Lisa Brönnimann, Jahrgang 1965, wurde ihrer Mutter nach der Geburt weggenommen, weil diese nicht verheiratet war. Als Verdingkind wuchs sie bei einer Pflegefamilie auf, in der sie massiv psychisch und physisch misshandelt wurde. Weil sie mit siebzehn versuchte von dort wegzulaufen, wurde sie zur "Nacherziehung" erst mit zwanzig Jahren für volljährig erklärt. Der Tag, an dem sie ihre Freiheit erlangte, wird für immer der schönste ihres Lebens sein.
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"Das Buch hat mich tief bewegt und erschüttert. Sehr empfehlenswert!" Juliane Terzer, Dolomiten Magazin, 17.11.2017 "In ihrem Buch "Niemandskinder" erzählt Lisa Brönnimann von ihrem schrecklichen und bewegenden Schicksal als Verdingkind in der Schweiz" Freizeit vergnügen, 01/11/2018
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