Mein Buch handelt von einer Grenzerfahrung.
Es beschreibt Situationen, in denen scheinbar nichts passiert -
aber sich dennoch etwas Grundlegendes verändert.
Weil niemand eingreift.
Weil niemand erkennt, was im Raum ist.
Was es macht.
Wie es Wahrnehmung verschiebt.
Und wie am Ende Macht entsteht -
und bei denen bleibt, die sie an sich ziehen.
Es ist ein Protokoll des Versagens.
Von Einzelnen.
Von Gruppen.
Von Institutionen.
Malign erklärt nichts.
Es beschreibt.
Der Leser muss selbst erkennen.
Weil Malign kein Buch ist, das man schnell liest - sonders eines, das einen beim zweiten Lesen langsamer macht. Weil sich die eigene Wahrnehmung ändert.
Mein Buch verändert sich je nachdem, wie man es liest.
Wer es von vorne liest, erlebt Normalität.
Wer darin blättert, stolpert über Brüche.
Und erst beim zweiten Lesen werden Muster sichtbar.
Es zeigt, wie psychische Gewalt, Manipulation und Gruppendynamiken entstehen können, ohne laut zu werden - ohne eindeutige Tat, ohne offenen Konfikt.
Das Buch hält fest, wie sich Macht verschiebt, wie Schweigen wirkt und was es mit einem Menschen macht, wenn Verantwortung ausbleibt.
Frida Brunn
psychische Gewalt Gruppendynamiken Macht und Schweigen Instiutionelle Verantwortung Wahrnehmung statt Erklärung Beobachtung als Überlebensstrategie