Nach außen wirkt Tom stark. Doch sein Inneres ist verletzt, gezeichnet von alten Wunden und einem frischen Trauma. Als er Rami begegnet – einem charmanten Taxifahrer, Sohn einer traditionsbewussten libanesischen Familie –, beginnt ein gefährliches Abenteuer: Aus einer Begegnung wird eine zarte, verbotene Liebe. Rami erwidert Toms Gefühle, lebt aber in ständiger Angst, dass seine Liebe zu einem Mann entdeckt wird. Zwischen Trauma, Homophobie und familiärem Druck drohen nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihr Leben aufgerieben zu werden. Gemeinsam schreiben sie ihre eigenen Regeln, brechen mit festgefahrenen und selbstgewählten Rollenbildern – auch innerhalb der queeren Community. Sie machen sich auf die Suche nach der achten Farbe des Regenbogens: ein Symbol für Liebe, Widerstand und Hoffnung. Eine emotionale, New Adult Romance mit psychologischem Tiefgang über Selbstbestimmung, die emotionale Wahrheit hinter männlichen Stereotypen und Heilung. Bist auch du bereit, Grenzen zu überschreiten?
Das Buch ist ein queerer New-Adult-Roman, der weit über eine klassische Liebesgeschichte hinausgeht. Er verbindet authentische queere Erfahrungen mit den Spannungen zwischen Tradition und Selbstbestimmung und zeigt, wie Liebe unter dem Druck gesellschaftlicher Erwartungen zur Zerreißprobe wird. Mit Rami, dem Sohn einer libanesischen Familie, öffnet das Buch ein selten beleuchtetes Spannungsfeld: den Konflikt zwischen kulturellen Verpflichtungen und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit.
Die poetische Bildsprache und die starke Metapher der achten Farbe des Regenbogens – ein Symbol für eine eigene Wahrheit, die jenseits von Schubladen und Stereotypen existiert – machen den Roman besonders Die Figurenentwicklung geht dabei in die Tiefe: Sowohl Tom als auch Rami kämpfen nicht nur um ihre Beziehung, sondern auch mit den Dämonen ihrer Vergangenheit, wodurch ihre Geschichte eine psychologische Intensität gewinnt, die Leser*innen fesselt.
Für das Publikum ist der Roman gleichzeitig Spiegel und Fenster: Queere Leser*innen finden sich in den Konflikten wieder, während andere einen empathischen Zugang zu Lebenswelten erhalten, mit denen sie noch nicht vertraut sind. Das Buch schenkt emotionale Nähe, zeigt Verletzlichkeit als Stärke und macht Mut, eigene Wege zu gehen – selbst wenn die Gesellschaft etwas anderes verlangt.
Davyd Neubauer
Davyd Neubauer lebt heute in Brandenburg. Zehn Jahre lang war Berlin sein Lebensmittelpunkt – eine prägende Zeit, in der er als schwuler Mann die Stadt aus den unterschiedlichsten Perspektiven erlebte. In seiner Studentenzeit war er selbst als Taxifahrer auf den Straßen Berlins unterwegs und tauchte tief ein in das pulsierende Leben der Großstadt und ihre queere Szene. Mit scharfem Blick und großer Empathie beobachtete er die Menschen und ihre Lebenswirklichkeiten. Aus diesen Erfahrungen entstand sein Debütroman „Die achte Farbe des Regenbogens“, in dem persönliche Erlebnisse mit gesellschaftlich relevanten Themen verwoben werden.
Seine Erzählung handelt von queerer Liebe über kulturelle Grenzen hinweg, der Heilung alter Wunden und der Verletzlichkeit hinter scheinbarer Stärke. Neubauer teilt mit seinen Lesern gelebte Realität – schnörkellos, direkt, poetisch und manchmal rau, aber immer mit dem Ziel, Einblicke zu schenken, Perspektiven zu öffnen und Brücken zwischen Menschen zu bauen.
Coming-out Identität und Selbstfindung Interkulturelle Liebe LGBTQ+ Literatur New Adult Trauma und Heilung Schwule Liebe queerer Roman Großstadt männliche Rollenbilder