Das römische Grenzland unter Antoninus Pius (140 u. Z.):
Ihr kennt mich. Ich bin Democritus der Alchemist und studierte die Verwandlung der Stoffe, ich bin Democritus der Atomist, der durch Friedhöfe wandelte, um nach Seelen zu forschen, weil auch sie aus Atomen bestehen müssen.
Ich lernte, wie man den Herold des Todes fernhält, und überblicke Zeitalter, sah Griechenland, das Perserreich, das Alexanderreich fallen, die römischen Konsuln, Diktatoren und Kaiser aufsteigen bis heute, da Antoninus über Rom herrscht.
Jede Weisheit indes hat ihre dunkle Seite. Aus dem Osten kam eine fremde Göttin und schlug mich in Fesseln, damit mein Wissen allein ihr zur Macht über Rom, den Olymp und den ganzen Kosmos diene.
Wird meine Flucht aus den Fängen dieser Drachengöttin im Tod oder im Leben enden? Democritus soll als Entdecker des Grundgesetzes des Kosmos in Erinnerung bleiben und nicht als Drachenkönig von Rom geehrt werden!
Das Atom und die Leere: Das ist die einzige Unsterblichkeit, für die es sich zu leben lohnt.
Das Weltkulturerbe "Obergermanischer Limes" mit seinem Hinterland an Rhein, Main und Lahn ist literarisch bisher kaum erschlossen. Der vorliegende Roman und sein Folgeband schließen diese Lücke. Sie stellen dar, wie schon in der äußerlichen Blütezeit des römischen Reichs die Warnzeichen des drohenden Verfalls immer stärker sichtbar wurden - vom Klimawandel jener Zeit bis zur um sich greifenden Wissenschaftsfeindlichkeit.
Codex Regius
Wir sind ein Autorenehepaar aus Deutschland und Slowenien:
Andreas Möhn, Physikingenieur und technischer Übersetzer, geb. 1964,
Metka Klemenčič, Diplomchemikerin und Oberstufenlehrerin der Chemie, geb. 1962.
Literarisch haben wir uns auf Sandalpunk-Romane, die Astronomiereihe "Erforscher kleiner Welten" und einige historische und literarische Sachbücher spezialisiert. Die meisten davon liegen auf Deutsch und/oder auf Englisch vor.
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