Ein Körper, den sie hasst. Ein Hunger, der tiefer geht als der Magen. Evelyn taumelt durch eine Welt aus Hardcore-Techno, Speed und Scham - auf der Suche nach etwas, was sich wie Leben anfühlt. Irgendwas, das bleibt. Irgendwas, was heilt.
Doch was bleibt, ist die Leere, die sich ausbreitet wie Nebel, der sich jedoch nicht auflöst. Zwischen Abgrund, falscher Nähe und Verrat verliert sie mehr als nur den Überblick: sich selbst. Einsamkeit frisst sich in ihre Knochen, während sie versucht zu lächeln. Sie will weg, einfach nur weg, weg aus der Hölle, in der sie sich selbst gefangen hält. Nicht mehr fühlen, nicht mehr denken. Nur Stille. Und Frieden.
Ein Roman über Selbsthass, Sehnsucht und das große Nichts dazwischen. Über Drogen, Körperwahrnehmung, toxische Beziehungen - und das leise, verzweifelte Hoffen, dass irgendwann jemand kommt, der wirklich bleibt.
Halbrunde Euros ist ein schonungsloser ehrlicher Roman über psychische Krisen, Sucht und Selbstzerstörung - erzählt aus der Innenperspektive. Das Buch nimmt Leser:innen mit in eine Welt, die oft verdrängt wird: voller Drogen, Einsamkeit, toxischer Beziehungen und dem verzweifelten Versuch, sich selbst irgendwie zu spüren. Unbequem, roh und emotional - keine geschönte Geschichte, sondern ein literarischer Rausch mit poetischer Wucht. Wer dieses Buch liest, begegnet keiner Heldin, sondern einem echten Menschen. Ein Buch für alle, die sich schon mal selbst fremd waren - und trotzdem weitermachen.
Stephanie Schilling
Selbstzerstörung Einsamkeit Essstörung Rausch & Drogen psychische Krisen Identitätsverlust Zerrissenheit Toxische Beziehungen Selbsthass Suche nach Halt