Thaddäus von Feldenstein feiert mit seinen drei Ex-Frauen seinen Geburtstag, seine Tochter Allegra findet in einer Prostituierten vom Sirius die perfekte Untermieterin und ihre Mutter Wildemuth schließlich mit einem Indianer eine späte Liebe. Ein Schloss voll ausgestopfter Tiere, ein attraktiver Lehrer und eine alternde Soziologin tun das ihre, um die Lage zu verkomplizieren. Währenddessen hat Kater König Saul schon längst den Käsekuchen geklaut.
Der Alltag der Familie von Feldenstein ist wahrlich nicht alltäglich, aber das Leben ist nun mal voller Überraschungen und man weiß nie, wo die Wege hinführen. Vor allem, wenn man den Namen von Feldenstein trägt.
Thaddäus von Feldenstein, seine Tochter Allegra und ihre Mutter Wildemuth – Thaddäus erste und imposanteste Ex-Frau – sind die drei Hauptpersonen des Romans. Die Perspektive wechselt im Turnus von drei Kapiteln zwischen den Protagonisten.
Wer in den Alltag einer unkonventionellen Familie eintauchen möchte und beim Lesen gerne herzlich lacht, ist mit diesem Buch gut beraten.
Christina von Hirschheydt
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