Ein psychisch vorbelasteter Student wächst im Studium über sich hinaus. Er mausert sich zu einem Musterschüler eines bedeutenden Professors für Literaturwissenschaften in Bielefeld. Gleichzeitig gerät sein Leben aus der Kontrolle und es folgt eine psychiatrische Odyssee, als er eine Femme fatale kennenlernt. Ein fesselnder Romanbericht, nicht nur über Schizophrenie und Depression, sondern auch eine Dokumentation über die Schwierigkeit in den 90er Jahren ans andere Geschlecht zu kommen und über das Ende der Geschichte als Lebensgefühl. Der erste Roman über eine schizophrene Minussymptomatik.
Mein Buch enthält den ersten romanhaften Versuch, eine Negativsymptomatik in Kombination mit einer depressiven Symptomatik zu schildern, ein Leiden, das in der Regel still bleibt. Somit verleihe ich einer oftmals übersehenen Gruppe von an Schizophrenie Leidenden eine Stimme und versuche dieses, das schwerste Leiden, das ein Betroffener machen kann zur Sprache zu bringen. Zudem soll das Buch Mut machen, da eine deutliche Verbesserung heutzutage durch Medikamente zu erreichen ist.
Lutz Meier
Lutz Meier, Jahrgang 1970, wurde in Rahden geboren, wuchs in Espelkamp auf. Nach dem dortigen Abitur studierte er Literaturwissenschaft, Geschichte und Soziologie an der Universität Bielefeld, wo u.a. Niklas Luhmann, Hans-Ulrich Wehler und Karl-Heinz Bohrer seine akademischen Lehrer waren.
Leidensgeschichte Hoffnung auf Besserung ist begründet Mut 90er Jahre Depression Schizophrenie Psychiatrieroman Minussymptomatik Genie und Wahnsinn Elektrokrampftherapie