Die Geschichte von einer mutigen Frau und ihrem Aufbruch in die Freiheit
BRD 1969 – ein Land im Aufbruch: Pille, Emanzipation, Studentenbewegung – die alte Ordnung der jungen Bundesrepublik steht in Frage. In Brunnenbach, einem kleinen Westerwaldort, scheint die Zeit dagegen still zu stehen. Doch unter der geordneten Oberfläche brodelt es. Der 19-jährige Raimund verliebt sich in die 29-jährige Ehefrau seines Nachbarn und Skatkumpels Werner. Renate erwidert seine Gefühle und sieht in der Beziehung eine Chance, der Enge ihrer Ehe und des Dorfes zu entkommen. Eine ungleiche, aber erfüllte Liebe entwickelt sich zwischen den beiden, voller Heimlichkeiten, Lügen und der Angst vor dem großen Skandal. Trotzdem wagen sie den Schritt in eine gemeinsame Zukunft.
Eine Hetzjagd beginnt, angeführt von Renates Mutter und unterstützt durch Raimunds Eltern, die alle Register ziehen, um die beiden auseinander zu bringen. Wird Renate ihren 10-jährigen Sohn für diese große Liebe zurücklassen? Kann eine Liebe gelingen, die einen solchen Preis fordert? Kann die Realität halten, was Träume versprechen?
Marie Molsberg beleuchtet intelligent und vielschichtig das Frauenbild der Sechziger- und Siebzigerjahre
Eine mutige Frau, die für ihre Freiheit einen hohen Preis zahlt und belohnt wird
Marie Molsberg
Marie Molsberg ist im Westerwald geboren und aufgewachsen, hat in Ulm und Kumasi (Ghana) Medizin studiert und arbeitet als Ärztin und Coach in Berlin. Ihr erster Roman »Was vom Schnee bleibt« ist im Dezember 2022 im Skript-Verlag, Neuss, erschienen.
Starke Frauenfigur Nachkriegszeit Emanzipation Kleinbürgerlichkeit Affäre Skandal Spießbürger Mutter-Tochter-Beziehung Westerwald Trennung Scheidung Sorgerechtsstreit Selbstbestimmung Familiäre Bindung Ausbrechen
»Ein Buch geprägt von tiefer Sehnsucht und dem Drang, der provinziellen Enge zu entfliehen.«
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»Ein fesselnder Unterhaltungsroman, der berührt und zum Nachdenken anregt.«
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»Eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und Selbstbestimmung.«
Andrea Thal ()