Ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit und Wertschätzung in der Hausarbeit
»Das bisschen Haushalt« – diese unsäglich anstrengende, undankbare Aufgabe kostet viele Frauen bis heute den letzten Nerv. Egal, ob sie berufstätig oder »nur« Hausfrau (und Mutter) sind. Doch unter welchen ökonomisch-gesellschaftlichen Verhältnissen konnte sich überhaupt ein solches Rollenmodell etablieren, das Frauen nicht nur in finanzielle Abhängigkeit drängte, sondern enormen psychischen Belastungen aussetzte?
Pointiert, fundiert und erhellend zeigt uns die Autorin die historischen Gründe für unseren Gender-Gap und was die Erfindung der Hausfrau mit dem schlechten Gewissen der Mutter zu tun hat. Über Arbeitsteilung, Rollenbilder und gekippte Machtverhältnisse – ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte.
»Präzise macht Rulffes deutlich, dass wirkmächtige Rollenbilder sich aus ideologischen Motiven entwickelten, zum Nachteil von Frauen.« Elisa von Hof, Der Spiegel
Über 20.000 verkaufte Hardcover
Die Taschenbuchausgabe erscheint zum »Tag der Hausfrau« am 3. November
Evke Rulffes
EVKE RULFFES ist Kulturwissenschaftlerin. 2018 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit »Die angewiesene Frau. Christian Friedrich Germershausens ›Hausmutter‹«, aus der ihr Bestseller »Die Erfindung der Hausfrau« entstand. 2023 kuratierte sie gemeinsam mit Jasmin Mersmann die Ausstellung »unBinding Bodies. Lotosschuhe und Korsett‹«, die in Berlin und Hamburg zu sehen war und große Resonanz erfuhr. Evke Rulffes lebt und schreibt in Berlin.
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