WER HAT DIE MACHT ZU HASSEN? – Erkundung eines politischen Gefühls
Der Hass, dieses knirschende, zersetzende Gefühl, ist allgegenwärtig. Er brüllt von den Straßen oder flüstert in gutbürgerlicher Feindseligkeit. Er wächst in Parlamentsreden, Querköpfen und Kinderzimmern – und ganz bestimmt nicht im Verborgenen, auch wenn viele ihn gerne dorthin verdammen würden.
Şeyda Kurt holt den Hass raus aus der Verbannung und begibt sich auf die Spuren seines widerständigen Potentials. Dabei interessieren sie vor allem die Menschen als Subjekte des Hasses in einer kapitalistischen, rassistischen und patriarchalen Welt. Wer sind sie, diese Hassenden, und aus welchen Machtverhältnissen kommen sie? Wer darf überhaupt hassen und wer nicht? Welche Gefühle lähmen, welche Gefühle helfen, nicht zu erstarren, und sich immer und immer weiter zu bewegen auf dem Weg in eine gerechtere und zärtliche Gesellschaft?
Schonungslos, launig und jenseits selbstgerechter Entrüstung erkundet Şeyda Kurt den Hass von seiner schöpferischen Seite: als Kategorie der Ermächtigung, der Menschen in ihrem innersten Unbehagen abholen und mobilisieren kann, als widerständiges Handwerk – und nicht zuletzt als dienliches Gefühl, das uns hilft, uns in einem Ozean aus möglichen Reaktionen auf die Welt zurechtzufinden.
Radikal und schonungslos: Eine Einladung in die Welt des kollektiven Widerstands von SPIEGEL-Bestsellerautorin Şeyda Kurt
Eine pointierte Gegenstimme zu Carolin Emckes »Gegen den Hass«
Ein Buch mit Durchschlagskraft – das schöpferische Potential des Hasses
Seyda Kurt
ŞEYDA KURT, geboren 1992 in Köln, studierte Philosophie, Romanistik und Kulturjournalismus in Köln, Bordeaux und Berlin. Als freie Journalistin und Kolumnistin schreibt sie für unterschiedliche Print- und Onlinemedien, darunter ZEIT ONLINE. Als Redakteurin arbeitete sie an dem Spotify-Originalpodcast 190220 – Ein Jahr nach Hanau, der 2021 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr zählte das Medium Magazin das Redaktionsteam zu den Journalistinnen des Jahres. In ihrem Buch Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist untersuchte sie Liebe im Kraftfeld von Patriarchat, Kapitalismus und Rassismus. seydakurt.de @kurtsarbeit
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»Şeyda Kurt liefert kluge Denkanstöße. Es lohnt, sich darauf einzulassen.«
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»Kurt dürfte nach ihrem zweiten Buch vielmehr als eine der interessantesten jungen Autorinnen in diesem Land in Erinnerung bleiben.«
Aurelie von Blazekovic ()
»Ich habe selten so ein Buch in der Hand gehabt.«
Christian Rabhansl ()
»Was sich mitnehmen lässt ist ein neuer Blickwinkel auf die Emotion des Hasses. Das Buch schafft es, die Ehrfurcht vor diesem mächtigen Wort zu nehmen.«
Lucile Mohme ()
»Am Ende hat [Kurt] nicht nur interessante neue Fragen gestellt, sondern sie hilft uns auch dabei, auch unser aller Verhältnis zum Hass ein bisschen stoßzulüften.«
Rebecca Link ()
»[…] eine lesenswerte Einladung […], über Politik und Gefühle produktiv nachzudenken.«
Julia Schramm ()
»[…] erfrischend klar, oft schonungslos.«
Sylvie-Sophie Schindler ()
»Es macht einfach richtig Bock, das zu lesen.«
Zeynep Bozbay ()
»Kurt schreibt schonungslos, ohne zu moralisieren, das macht neugierig.«
Stephanie Metzger ()
»›Hass‹ ist ein im besten Sinne revolutionäres Buch.«
Marlene halser ()
»Für mich absolut lesenswert, denn das Buch inspiriert auf jeden Fall zum Nach- und Umdenken.«
Sophia Eickholt ()