Matthias Kaminsky führt mehr Leben zugleich als eine Katze nacheinander. Vom Discjockey zum Schöpfer einer Fetischklamottenmarke, vom Ausstellungsleiter zum Mitgründer der Loveparade-Nachfolge »Rave the Planet«, vom Produktdesigner zum Creative Director des Berliner DDR-Museums. Und jetzt auch noch Buchautor? – Ja doch, er ist der Held dieser deutsch-deutschen Schelmengeschichte, einer erstaunlichen, lebensbunten, unfassbar komischen Geschichte. Oder wie er selbst sagt, wenn er gepierct und tätowiert in seiner Schöneberger Stammkneipe vor einem steht: »Großartiger Unsinn!« Von der DDR, der Wende, Berlin, der Bundesrepublik und überhaupt. Und mittendrin und gern ein Stück vorneweg Kaminsky selber – nicht Mitläufer noch Wegducker, einfach ein Querkopf, der seinen Weg geht. Und dem man verblüfft dabei zusieht.
Matthias Kaminsky
Matthias Kaminsky, geboren 1969 in Querfurt (Sachsen-Anhalt), beginnt mit 15 als DJ zu touren, arbeitet als Elektromechaniker bei Carl Zeiss und baut in den letzten Jahren der DDR Jugendklubs auf. 1990 gründet er die Firma OKAY für Werbetechnik. Es folgen Arbeiten in Design und Eventorganisation für zahlreiche Kunden, von Microsoft bis Schalke, Toyota bis Angela Merkel. Seit 2018 ist er Creative Director des DDR-Museums, Berlin. Der Versuch, mit Dr. Motte die Loveparade wiederzubeleben, scheitert an der Pandemie.
Matthias Kaminsky Biografie. Musiker Popkultur Unterhaltungskultur DJ Techno Berliner Technoszene Love Parade schwul Homosexualität Fetisch Designer Creative Director Eventmanagement Eventorganisation DDR-Museum Berlin Ossi