Die literarische Sensation: die Liebesbriefe der jungen Anna Seghers – nach 100 Jahren erstmals veröffentlicht
»Ich will Wirklichkeit ... und ich weiß außer uns nichts Wirkliches.«
Als Anna Seghers’ Enkel, Jean Radvanyi, Familienunterlagen sortierte, stieß er auf eine Schachtel – und darin auf etwas völlig Unerwartetes: über 400 Briefe, die seine Großmutter an ihren späteren Mann geschrieben hat. Dieser Schatz wird jetzt erstmals zugänglich gemacht. Wir erleben die Studentin, Suchende, Liebende in einer Zeit, über die bisher kaum etwas bekannt ist, und erhalten erschütternde Einblicke in eine Phase der Neuorientierung, der zunehmenden Bedrängung durch die äußeren Zustände – und lernen sie zugleich als eine junge Frau voller Aufbruchsstimmung, Leidenschaft und großer Hoffnungen kennen.
»Sei nicht ungehalten, dass ich Dich so mit der Post quäle, doch wenn ich ohne Nachricht bin, bin ich unfähig zu allem.« Netty Reiling, 1921
Ein völlig unbekanntes Kapitel aus dem Leben der großen Schriftstellerin
125. Geburtstag am 19. November 2025
Mit einem Vorwort des Enkels Jean Radvanyi und einem Nachwort der Seghers-Biographin Christiane Zehl Romero
Großer Presseschwerpunkt
Anna Seghers
Netty Reiling wurde 1900 in Mainz geboren. (Den Namen Anna Seghers führte sie als Schriftstellerin ab 1928.) 1920-1924 Studium in Heidelberg und Köln: Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Sinologie. Erste Veröffentlichung 1924: „Die Toten auf der Insel Djal“. 1925 Heirat mit dem Ungarn Laszlo Radvanyi. Umzug nach Berlin. Kleist-Preis. Eintritt in die KPD. 1929 Beitritt zum Bund proletarisch- revolutionärer Schriftsteller. 1933 Flucht über die Schweiz nach Paris, 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs. 1941 Flucht der Familie auf einem Dampfer von Marseille nach Mexiko. Dort Präsidentin des Heinrich-Heine-Klubs. Mitarbeit an der Zeitschrift „Freies Deutschland“. 1943 schwerer Verkehrsunfall. 1947 Rückkehr nach Berlin. Georg-Büchner-Preis. 1950 Mitglied des Weltfriedensrates. Von 1952 bis 1978 Vorsitzende des Schriftstellerverbandes der DDR. Ehrenbürgerin von Berlin und Mainz. 1978 Ehrenpräsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. 1983 in Berlin gestorben.Romane: Die Gefährten (1932); Der Kopflohn (1933); Der Weg durch den Februar (1935); Die Rettung (1937); Das siebte Kreuz (1942); Transit (1944); Die Toten bleiben jung (1949); Die Entscheidung (1959); Das Vertrauen (1968). Zahlreiche Erzählungen und Essayistik.
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»Denn das ist eine echte Sensation für die Literaturgeschichte [...] Es sind unglaublich schöne, poetische, zarte, strenge, literarische Briefe, die wir hier entdecken dürfen.« Volker Weidermann
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»in jeder Zeile scheint die spätere Weltautorin schon hervor.« Felix Stephan
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»Ein Geschenk, in vielerlei Hinsicht. Das Unmittelbare, Ungefilterte, Leidenschaftliche machen den Reiz dieser Briefe aus.« Roland Gutsch
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»Ein Geschenk in vielerlei Hinsicht. Das Unmittelbare, Ungefilterte, Leidenschaftliche machen den Reiz dieser Briefe aus.« Roland Gutsch
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»eine bemerkenswerte Entdeckung; [...] sie beleuchten die bislang unbekannte Jugend einer Schriftstellerin, die später zu einer der wichtigsten des 20. Jahrhunderts in deutscher Sprache werden wird.« Rose-Maria Gropp
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»diese Briefe [vermitteln] doch einen äußerst lebendigen, teils bisher nicht gekannten und unverstellten Eindruck von den Anfängen einer mehr als fünfzig Jahre währenden Partnerschaft « Mathias Iven
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»Der Band ergänzt das Werk [...] um eine fragile, eindringliche Dimension und zeigt, dass literarische Haltung nicht erst im fertigen Werk entsteht, sondern im gelebten Leben.« Andrea Zisler
Andrea Zisler ()
»Mehr als schillernd sind in den Briefen die fliessenden Übergänge zwischen der bisweilen drohenden Rhetorik Nettys und ihrer intimen Sanftheit.« Paul Jandl
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»ergreifend ehrliche Briefe« Johanna von Festenberg
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»das berührende Zeugnis einer jungen Liebe, an der Anna Seghers ein Leben lang festhalten wird« Margarete Kreuzer
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»Anna Seghers grosses Gespür für Ästhetik und Tiefgang, ihr Talent, auch im privaten Schreiben spontane Kunstwerke zu erschaffen, verstärken zudem die Faszinationskraft dieses grossartigen Buches.« Pascal Moser
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»ein ebenso wichtiges wie beeindruckendes Zeugnis. Zwar verändern [die Briefe] unser Bild von Anna Seghers nicht grundlegend, aber zweifellos erweitern und intensivieren sie es.« Tobias Schwarz
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»nicht nur ein wichtiges Dokument für das germanistische Fachpublikum. [...] ein Fund für alle, die hinter einer literarischen Ikone des 20. Jahrhunderts einen Menschen kennenlernen wollen.« Josipa Grubeša
Josipa Grubeša ()
»[Die Briefe] offenbaren Erstaunliches über Anna Seghers und ihren späteren Mann, ihre Anfänge als Schriftstellerin und die Zeit der Weimarer Republik.« Sara Maleš
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»Toll! [...] Das sind schöne, poetische Briefe. [...] wirklich berührend zu lesen.« Elke Schlinsog
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»anrührendes Dokument« Jörg Schieke
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»Die romanhafte ›Werden sie sich trotzdem kriegen?‹-Spannung beflügelt die Lektüre.« Judith Heitkamp
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