Wer hat den Kalten Krieg gewonnen?
Auf diese Frage gibt der in Russland geborene Journalist Mikhail Zygar eine überraschende Antwort: niemand. In seiner ebenso zeitgemäßen wie fesselnden neuen Deutung der russischen Geschichte legt er ein Panorama aus persönlichen Erinnerungen, Archivrecherchen und Hunderten exklusiven Gesprächen mit Zeitzeugen vor – von Gorbatschow über Dissidenten wie Sacharow und Solschenizyn bis zu den ersten Präsidenten der unabhängigen Republiken. Zygar zeigt, warum die Sowjetunion nicht einfach verschwand, der Kalte Krieg nie wirklich endete und wie imperiale Mythen und nationalistische Ideen der Sowjetzeit heute im Krieg gegen die Ukraine fortwirken. Vor allem legt er offen, wie diese Ideologien das heutige autoritäre System vorbereiteten.
Ein mutiges, brillant erzähltes Buch über Widerstand und Zynismus, über Macht und den Kampf um Freiheit.
Hunderte bislang unveröffentlichte Interviews, u. a. mit Gorbatschow, den ersten Präsidenten der postsowjetischen Republiken, Dissidenten und westlichen Politikern
Vom ersten Menschen im All bis zum Zerfall der Sowjetunion
Schlüsseltext zum Verständnis des Ukrainekriegs und der neuen globalen Machtkonflikte
»Einer der klügsten und bestinformierten Journalisten Russlands« New York Times (auf die erste Doppelseite)
Mikhail Zygar
Mikhail Zygar, 1981 in Moskau geboren, ist Journalist und Autor. Von 2010 bis 2015 war er Chefredakteur des unabhängigen russischen Fernsehsenders »Doschd«, der zur wichtigsten Stimme der Opposition wurde. Er initiierte das vielbeachtete Onlineprojekt »1917. Freie Geschichte über die Russische Revolution«. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine rief Zygar eine Petition gegen den Krieg ins Leben und ging ins Exil. Heute lebt er in New York und schreibt als Kolumnist für »Der Spiegel« und internationale Medien.Im Aufbau Verlag ist von ihm lieferbar: »Krieg und Sühne. Der lange Kampf der Ukraine gegen die russische Unterdrückung«.
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»Warum erscheint heute noch ein weiteres Buch über den Zerfall der
Sowjetunion? Der Journalist Mikhail Zygar gibt eine klare Antwort« Ulrich M. Schmid
Ulrich M. Schmid ()
»Zygars journalistischer Hintergrund verleiht seiner Prosa eine lebendige Direktheit, während sein dichtes Mosaik aus Lebensfragmenten von Politikern, Dissidenten, Musikern und Dichtern auf Augenzeugenberichten fußt.« Alexandra Wach
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»immer wieder sehr bewegend, wenn klar wird, in welcher Dynamik und Dramatik sich die Geschichte [...] auf der internationalen Bühne abspielte.« Cathrin Kahlweit
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»It is a dramatic story, full of wonderful anecdotes . . . Perhaps it is the only way to write about a revolution « Quentin Peel
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»This is history as experience, systems rendered through the lives they shape and often destroy . . . The Dark Side of the Earth shines« Francis Dearnley
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