»Ich lebe in einer Welt voller Susans. Alle, die hier im Nagelstudio arbeiten, bekommen ein Namensschild von mir, und auf jedem Namensschild steht ›Susan‹.«
Die pensionierte Boxerin Ning arbeitet im Nagelstudio. Bei »Susan’s« tragen alle Angestellten schwarze, mittellange Haare, schwarze Jeans, schwarze T-Shirts, schwarze Schuhe – und den Namen Susan. Die Kundschaft kann ihre echten Namen ohnehin nicht aussprechen, geschweige denn auseinanderhalten. An einem scheinbar gewöhnlichen Sommertag feilen, schneiden, lackieren, lachen, nicken und plaudern die Susans, doch hinter ihrem Lächeln verbergen sich Spannungen, Ängste und unerfüllte Wünsche. Ning führt mit unbestechlicher Klarheit durch ihren Arbeitsalltag, die Herabwürdigungen durch Kundinnen und die Machtspiele, die sie bei Laune und am Leben halten.
»Frag nach Susan« erzählt mit bissigem Witz von lackierten Nägeln, von Klassenkämpfen und inneren Kämpfen – und fordert schließlich eine Abrechnung mit der Art und Weise, wie die privilegierte Welt auf Frauen wie Ning blickt.
»Was für ein Nagelstudio. Unter den perfekt lackierten Nägeln brennt es.« Katja Oskamp
Wie lebt man ein Leben, in dem Träume nicht wahr werden?
Das Buch des Jahres in Kanada, ausgezeichnet mit dem Giller Prize
Ein humorvoller und abgründiger Blick auf Arbeit und Klasse, auf Einsamkeit und Nähe
Für Fans von Katja Oskamp und Ocean Vuong
Souvankham Thammavongsa
Souvankham Thammavongsa, geboren 1978 in Nong Khai, ist laotisch-kanadische Dichterin und Autorin. Ihre Kurzgeschichten erschienen u. a. in The New Yorker, Harper's Magazine, The Atlantic, The Paris Review und Granta und wurden vielfach ausgezeichnet. »Frag nach Susan« ist ihr erster Roman, für den sie 2025 den Giller Prize erhielt. Die Autorin lebt und arbeitet in Toronto.
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»Allerfeinste Arbeiterinnenliteratur aus akademischer Feder.« Christa Nebenführ
Christa Nebenführ ()
»Ein Nagelstudio, wie scheinbar jedes andere. Während alle Mitarbeiter*innen das gleiche Aussehen und den gleichen Namen teilen, wissen sie mehr über ihre Klient*innen, als ihnen lieb ist.«
Kim-Ha Vo ()
»Was für eine feinsinnige Erzählung, die auf etwas mehr als 200 Seiten ein umfassendes gesellschaftliches Bild kreiert. Das intensive Ende hat mir den Atem geraubt.«
Marion Decker ()
»bringt Lebensgefühle auf den Punkt, die heute viele Menschen verspüren« Welf Grombacher
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»›Frag nach Susan‹ [...] erzählt eine Geschichte, die eine der spannendsten des Jahres werden könnte. Auf unserer Leseliste steht das Buch zumindest bereits!« Antonia Everding
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