Wolfgang Martynkewicz Martynkewicz 1920

1920

von Wolfgang Martynkewicz

Am Nullpunkt des Sinns

EUR 24,00

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Beschreibung

Die Reise in ein epochales Jahr und in die Vorgeschichte der Goldenen Zwanziger 1920 war ein Jahr, das den Zeitgenossen chaotisch, anarchisch und haltlos erschien. Zugleich war es der Moment für Visionen, Träume und Utopien. Denn der Nullpunkt, nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs und vor dem Aufschwung in die Goldenen Zwanziger, liegt zwischen beiden Polen als ein Raum von ungeahnter Kraft. Wolfgang Martynkewicz entwirft ein Schicksalspanorama, das diesen entscheidenden Wendepunkt europäischer Geschichte wieder aufleben lässt – mit eindrücklichen Porträts von Bertolt Brecht, Sigmund Freud, Franz Kafka, Milena Jesenská, Hannah Höch u. v. m. »Mit einem Ruck emanzipierte sich die Nachkriegsgeneration brutal von allem bisher Gültigen und wandte jedweder Tradition den Rücken zu ... und selbstverständlich begann alles mit wilden Übertreibungen.« Stefan Zweig


Autor*in

Wolfgang Martynkewicz
Wolfgang Martynkewicz, geboren 1955, ist freier Autor und Dozent für Literaturwissenschaft; zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Geschichte der Psychoanalyse, u. a. über Jane Austen, Edgar Allan Poe, Arno Schmidt, Sabina Spielrein, C. G. Jung und Georg Groddeck. Mit seiner Abhandlung »Salon Deutschland. Kunst und Macht 1900–1945« gelang ihm ein viel beachteteter Erfolg bei Presse und Publikum. Zuletzt erschienen seine Bücher »1920. Am Nullpunkt des Sinns« und »Das Café der trunkenen Philosophen. Wie Hannah Arendt, Adorno & Co. das Denken revolutionierten«.Außerdem sind von ihm lieferbar: »Tanz auf dem Pulverfass. Gottfried Benn, die Frauen und die Macht« und »Das Zeitalter der Erschöpfung. Die Überforderung des Menschen durch die Moderne«.

Themen in »1920«

Vorgeschichte der Goldenen Zwanziger Zwanziger Jahre 1920 Hannah Höch George Grosz Walter Gropius Sigmund Freud Alfred Döblin Bruno Taut Erster Weltkrieg Zwischenkriegszeit Bertolt Brecht Ernst Jünger Walter Serner Epochenschilderung

Stimmen zu »1920«

»Eine intellektuelle Fundgrube, ein gut geschriebenes literatur- und kulturgeschichtliches Panoptikum der frühen 1920er Jahre.«
Florian Keisinger ()

»Der kenntnisreich und prägnant schreibende Kulturhistoriker Martynkewicz entlässt seinen Leser mit der Frage, an welchem Geschichtspunkt des Sinns wir uns hundert Jahre danach befinden.«
Harro Zimmermann ()

»Wolfgang Martynkewicz hält inne an jenem ›Nullpunkt des Seins‹, mit dem er das Jahr 1920 markiert: nach einer Kriegseuphorie, die in sich zusammengefallen ist und den kollektiven Katzenjammer zur Folge hat, und vor der Flucht in die Ekstase der wilden zwanziger Jahre von Babylon-Berlin.«
Gudrun Braunsprenger ()

»Detailreich schreibt der Autor über den Zeitnerv mit all seinen Helden.«
Harald Pfeifer ()

»Wer will, kann in diesen historischen Strukturen immer einen mahnenden Spiegel ausmachen, vor dem man die gegenwärtigen politischen Entwicklungen kritisch prüfen sollte.«
()

»Wolfgang Martynkewicz entwirft ein Schicksalspanorama, das diesen entscheidenden Wendepunkt europäischer Geschichte wieder aufleben lässt.«
Christof Meueler ()

»Es ist ein höchst interessantes und lesenswertes Buch, das uns der Autor, der bereits mit anderen Werken positives Aufsehen erregt hat, hier vorlegt.«
Heike Krause-Leipolt ()

Details

ISBN: 9783351037772
Verlag: Aufbau
Erscheinung: 19.11.2019

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