Sprachkünstler und Querdenker
„1. Kapitel – in dem Trubschacher das Aktionsbündnis Fahrlässiger Hypochonder (AFH) gründet und jeden Cent umdreht in der Hoffnung, darunter vielleicht doch noch einen Pfennig zu finden.“
Mit Trubschacher, einen Mann, der keinen Lebenslauf hat, sondern an ihm teilnimmt, stellt Heinz Rudolf Kunze sich ein Alter Ego an die Seite, um die Welt ganz anders, gebrochen, verquer zu erfahren. Bei Trubschacher/ Kunze ist – beinahe – alles möglich: Geld denkt, Bob Dylan und Miles Davis machen einen Ausflug, und Lady Di ist noch am Leben. Die Themen der beiden sind vielfältig: Musik, Philosophie, Eltern und Kindheit – und der Alltag in all seinen Tiefen und Untiefen. Ein Buch wie Kunze selbst: einzigartig, gewagt und immer originell.
Heinz Rudolf Kunze
Heinz Rudolf Kunze, am 30. November 1956 geboren, ist einer der erfolgreichsten Rockmusiker unserer Zeit. Seit den frühen achtziger Jahren verbindet er auf höchstem Niveau Rockmusik mit Sprachkunst. Über dreißig Alben und fast zwanzig Bücher hat er bisher veröffentlicht. Kunzes Familie stammt ursprünglich aus Guben. Er ist in Osnabrück aufgewachsen und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Hannover.Bei Aufbau veröffentlichte er bisher: „Vor Gebrauch schütteln – Kein Roman“ und „Manteuffels Murmeln“.
Alter Ego Musik Philosophie Alltag Familie Kurzprosa Sammlung
» Ein ungewöhnlicher Roman eines außergewöhnlichen Künstlers. «
Jan Drees ()
» Schlagfertig, ironisch, bissig und süffisant. «
Sandra Pfäfflin ()
» Sprachmächtig werden letzte Tabus aufs Korn genommen und auch dem Leser der Spiegel
vorgehalten. Vor Gebrauch schütteln ist ein Sammelband voller Einfälle und Ausfälle, voller Beobachtungen und Sprüche, voller Mini-Glossen und ernsthafter Zwischenrufe. «
Karim Saab ()
» Stets auf höchstem geistig-sprachlichen Niveau. «
Torsten Kohlschein ()
» [...] Gedanken und Beobachtungen zu Musik, Philosophie und Alltag [...] «
Sandra Basan ()
» [...] amüsant und hellsichtig. «
Christian Eger ()
» Mit Einzigartigkeit und Wagemut ist es Kunze gelungen, der Literatur eine ordentliche Portion Originalität hinzuzufügen. «
Dirk Becker ()
» Kunzes literarische Darbietung ist durchgehend bissig, streckenweise tiefsinnig und [...] humorvoll. «
Thomas Strobl ()