Wissend, dass sich die Lage in Gallien zuspitzte und das letztlich die Legionen vom Rhenus den Brand würden löschen müssen, ohne dabei die Grenze zur Germania Magna aufbrechen zu dürfen, brauchte Verginius Rufus, der Statthalter des Exercitus Germania Superior, Gewissheit zur Bereitschaft des Statthalter im Exercitus Germania Inferior zum Mitwirken bei einer Niederwerfung eines gallischen Aufstandes.
In einer gemeinsamen Beratung zur gallischen Bedrohung scheiterte Verginius jedoch an der Uneinsichtigkeit und Wut seines neuen Amtskollegen, der ihm aufgrund eines unglücklichen Ereignisses zum neuen Feind erwuchs. Zwar spürte Verginius die Unterstützung übriger Legaten vom Rhenus, doch würde dies wenig nutzen, sperrte sich ausgerechnet Fonteius Capito.
Nahm der gallische Aufstand Fahrt auf, schien eine Bedrohung Roms nicht ausgeschlossen. Auch deshalb waren genaue Kenntnisse zu Kräfteverhältnissen, zu den Absichten der unterschiedlichen Parteien und zu möglichen Bündnissen wichtig. Eine Anfrage nach Rom zu den Evocati fand Antwort und so machte sich ein Teil von Gerwins Gefährten unter Viator auf den Weg, die richtigen Machthaber in Roms Legionen um Bündnisse anzugehen...
Indessen tobte das Mare Nostrum um eine kleine Corbita, die mit Mühe einen winzigen, unbedeutenden Hafen in der Nähe Roms erreichte. Wahrscheinlich hätten Gerwin und Gefährten ein nasses Grab gefunden, wäre der Trierarch der Corbita nicht ein Versatius gewesen, der über hinreichende Erfahrung zu den Gefahren im Mare Nostrum verfügte...
Gerwin und Vindex Sohn Faustus gelangten rechtzeitig nach Rom, um die Frauen der Familie des Statthalters der Provinz Gallia Lugdunensis, vor der Bedrohung durch die Publicani, in Sicherheit zu bringen. Doch die Falle der Publicani war längst zugeschnappt...
Der Hermundure, einmal in Rom, suchte den Kopf der Evocati im Adlerhorst auf und weil er im Evocati Pudens einen bekannten Begleiter vorweisen konnte, gelangte sofort zu diesem geheimnisvollen Mann. Gemeinsam, einander erkennend, schmiedeten sie den Plan, der letztlich zur Befreiung der Frauen aus der Bedrohung durch die Publicani führte.
Während Faustus, nach einer gefahrvollen Flucht, die Frauen zur Corbita des Versatius führte und im Wasser des Mare Nostrum eine für die Publicani unsichtbare Spur legte, lenkte Gerwin die Verfolger ab und führte diese in die Irre.
Nero, inzwischen mehr als ein Jahr auf seiner Reise durch Achaea und gegenüber den Sorgen der Römer verschlossen, ließ sich letztlich doch zur Umkehr nach Rom bewegen.
Für Viator und Gefährten gehörte es dagegen nicht zum sehnlichsten Wunsch, im Winter über den Alpenkamm zu reisen. Dennoch folgte Viator Gerwins Ansinnen und begann mit seinen Gefährten die schwierige Reise.
In Rom angelangt, suchte Viator gleichfalls die Evocati im Adlerhorst auf und erfuhr so vom Erfolg seines jungen Freundes.
Gerwin, inzwischen Lugdunum erneut erreichend, beobachtete Vindex Bemühungen um die Führung beim Aufstand, traf sich mit einem alten Freund des Evocati Lartius und wartete auf Faustus Ankunft, um dann erneut den Statthalter Vindex aufzusuchen und Hilfe anzubieten...
> dem Leser erschließt sich Geschichte nicht aus der Nüchternheit historischer Forschung, sondern dem Erlebnis einer guten Erzählung, die Geschichte der Vergangenheit spannend berichtet > eine Sicht auf Vorgänge, die auf lückenhaften Überlieferungen basieren und dennoch einer Logik folgend, sich so oder so ähnlich gestaltet haben könnten > Die Handlung ist eng an Orte und Zeiten historischer Ereignisse angelehnt > die Romanfolgen bieten völlig neuen Blick auf historische Ereignisse
> Wahrheiten & Fiktionen der Historie mit Hintergründen > Erkenntnisse zur Wahrheit, die auf historischen Überlieferungen beruhen, angereichert mit möglichen Hintergründen, erkannten und vermuteten Ursachen und deren Widerspiegelung innerhalb der Romanhandlung > ein besseres Geschichtsverständnis mit der Möglichkeit für Schlussfolgerungen auf die heutige Zeit
> die Einsicht in die Verhängnisse von Kriegen > das Verdeutlichen von Beteiligung & Betroffenheit im Krieg
> Romanfolgen mit inzwischen 20 Teilen über römisch-germanische Geschichte im Zeitraum Mitte des 1. Jahrhundert
> umfangreiche Bereitstellung historischer Daten im Zusammenhang von Ursache, Ereignis, Ergebnis, Bedeutung und Konsequenzen > Phantasievolle Darstellung tatsächlicher Geschichte mit dem Hang zum Ausloten grenzwertiger Überlieferungen > überraschende Schlussfolgerungen zu historischen Zusammenhängen > die Sicht auf spannungsgeladene politische Widersprüche zwischen Völkern und Stämmen > das Angebot von Sichtweisen auf historische Ereignisse, die einem Historiker verwehrt sind
> Fesselung des Lesers durch spannende Episoden und eine Ausrichtung auf historisch überlieferte Ereignisse > für einen am Stoff interessierten Leser ein Fundus an Wissen > ein attraktiver Preis, der sich nicht am Maximalgewinn für den Autor orientiert;
G. K. Grasse
Geboren im Jahr 1949. Schulzeit, Lehre zum Elektromonteur, Studium zum Ingenieur für Nachrichtentechnik, Diplomstudium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich.
Nach der Wende eine Zeit der Selbständigkeit im Bereich der Kommunikationstechnik (über zehn Jahre). Anschließend Teamleiter im technischen Bereich Mobilfunk und Breitbandausbau.
Mit zunehmendem Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt.
Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme?
Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu beschreiben.
Exercitus Germania Aquila der Evocati Barbaren Stamm der Chatten Gladius Lugdunum Präfekt Publicani Treverer Turma Auctoritas Isola d’Elba Legio I Italica Legio XIV Gemina Rutenträger