„Buchtipp bei pressenet.info: Turbulente Action und kuriose Charaktere – Ein toller Spannungsroman für jedes Lesealter ab 14 Jahrenl“
Die siebzehnjährige Hanka sitzt in ihrem zur Wohnstatt umgebauten Eisenbahnwaggon vor Bergen von Geschäftspost und unbezahlten Rechnungen. Der Schrotthandel ihres Großvaters steht unmittelbar vor dem Ruin. Zudem wird die finanzielle Förderung bei der örtlichen Musikhochschule in Kürze auslaufen. Als zu allem Übel die Wachgänse am Abteilfenster vorbei und über den Außenzaun des Geländes davonfliegen, ist ihr nicht im Geringsten bewusst, dass dieses eindeutig unerfreuliche Ereignis einschneidende mittel- und langfristige Folgen für ihr weiteres Leben haben wird ...
Sie zieht zunächst los, um die Tiere wieder einzufangen. Dabei lernt sie den etwa gleichaltrigen Luc kennen, der in einer großzügigen Jugendstilvilla, die in einen parkähnlichen Garten eingebettet ist, lebt. Kurze Zeit darauf entdeckt Hanka unter dem Kinnhalter ihrer Violine einen uralten Zettel, auf dem eine codierte Botschaft ihres Urgroßvaters notiert ist. Luc hilft ihr bei der Entschlüsselung. Ein rätselhaft bleibender Hinweis auf ein so bezeichnetes Zeichen des Lichts, welches angeblich den Weg zu etwas weist, das gemäß dem Vermächtnis in den Besitz von Hanka übergehen wird, lässt sie nicht mehr los ...
Die beiden recht unterschiedlichen Siebzehnjährigen, werden in den Strudel eines irrwitzigen Reiseabenteuers gezogen, das eine turbulente Kette von Geschehnissen zur Folge hat. Es kommt zu zahlreichen Begegnungen mit überwiegend heftig aus dem Rahmen fallenden Charakteren, Rockern, Satanisten, einem Sumoringer, einem Autisten ... Diese Figuren sind manchmal kurios und gleicherweise hilfsbereit, ein anderes Mal gruselig, skrupellos oder gar ulkig. Die Geschichte ist absolut fesselnd und zudem überaus unterhaltsam geschrieben ...
Werden Hanka und Luc es schaffen, ihre Gegenspieler zu überlisten und die weiteren auf ihrem Weg liegenden Hindernisse zu bewältigen? Wird es den beiden gelingen, den Schleier um das Geheimnis des Vermächtnisses zu lüften?
„Exzellent geschrieben! Die nicht zu umfangreichen, bildhaft formulierten Beschreibungen regen die visuelle Vorstellung der Leserinnen und Leser perfekt an, sodass der Lesegenuss durch den dabei entstehenden gedanklichen Film, immer weiter gesteigert wird!“
Der gegenständliche Roman lässt sich nicht einem eindeutigen Genre zuordnen. Es war der Ansporn des Autors, eine action- und spannungsgeladene Geschichte niederzuschreiben, die völlig ohne eine unwirkliche Fantasiewelt mit fremdartigen Wesen oder Ähnlichem auskommt. Den Lesern wird vielmehr gezeigt, dass es mit nicht gänzlich unvorstellbaren Mitteln möglich ist, sich von der üblichen Vorstellungswelt zu verabschieden. Im vorliegenden Werk folgt daher der vollständige Verlauf des Geschehens so einige Male kein bisschen dem im Regelfall durch Gesetze oder sozialen Normen begrenzten Spielraum des Handelns und Denkens. Dies führt eben deshalb nicht nur zu oft relativ unerwartbarem Verhalten der Beteiligten, sondern zudem zu einer breiten Vielfalt der Geschehnisse. Die Story ist ohne Zweifel absolut gewollt ungewöhnlich, obwohl deren kompletter Hergang dennoch unzweifelhaft in genau der in diesem Werk geschilderten Art vorstellbar wäre, zumal die Geschichte durchaus Andockstellen an die Welt außerhalb des Romans besitzt.
Außer, dass die Lektüre für die Leser allgemein überaus vergnüglich sein wird, hat diese womöglich einen zusätzlichen Nutzen. Es lässt sich je nach Sichtweise des jeweiligen Rezipienten erkennen, dass pragmatische, nicht unbedingt regelbasierte Vorgehensweisen und fester Wille äußerst hilfreiche Werkzeuge sind, um ein Ziel zu erreichen, welches viele Menschen in unendlicher Ferne wähnen. Zudem deutet der Schluss der Story die befreiende Wirkung an, die sich einstellt, sobald der mutige Entschluss gefasst wurde, eine womöglich in den Wirrungen des Lebens betretene Sackgasse wieder zu verlassen. Dazu wird die Reifung der Erkenntnis unumgänglich sein, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher lohnen wird, die Mauer am Ende der Gasse relativ weiträumig zu umgehen, statt zu versuchen diese niederzureißen.
John Forsdale
John Forsdale, Jahrgang 58, lebt mit seiner Ehefrau am Rand des Nordschwarzwaldes. Nach jahrzehntelanger Beratertätigkeit für den Softwarekonzern SAP, der zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche zählt, hat er sich zu einer beruflichen Neuorientierung als Autor entschieden.
Seinem Erstlingswerk, einem fesselnden Jugendroman mit fiktionaler Handlung und erdachten, überaus originellen Charakteren, liegen nicht nur mögliche Geschehnisse, sondern darüber hinaus echte Fakten zugrunde. Der aus dem Rahmen fallende und gerade aus diesem Grund angenehm zu lesende Schreibstil, in welchem der Roman verfasst wurde, hebt sich deutlich aus der Masse ähnlicher Veröffentlichungen hervor und hat somit einen hohen Wiedererkennungswert.
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