Die Piloten des schnellsten Spionage-Jets der Welt glauben, ihre provokanten Missionen im Auftrag der CIA unentdeckt fliegen zu können.
Radar-Experten der Luftverteidigung verfolgen das gefährliche Treiben der Blackbird SR-71 und die aggressiver werdenden Täuschungsmanöver aus ihrem geheimen Bunker heraus.
Wird es dem jungen Offizier Arndt Tanner rechtzeitig gelingen, effektive elektronische Systeme gegen überlegene Angriffsmittel zu installieren? Werden die USA den geplanten Enthauptungsschlag ausführen? 1986 bis 1989 hielten die Insider den Atem an. Öffentlich wurden die Details dieser hochexplosiven Phase erst nach 30 Jahren.
Der Roman vermittelt einen tiefen Einblick in eine Zeit, über die es bisher kaum Aufzeichnungen gibt. Der Autor ist einer der wenigen Spezilisten, die einen derart komplexen Einblick in die Mechanismen der Endphase des Kalten Krieges hatten. Er beschreibt spannend Zusammenhänge und Erkenntnisprozesse in einer Zeit, die auch im Rückblick nur schwer zu begreifen ist.
Ein Buch für alle Leser, die spannende Lektüre mit wahren Hintergründen zu schätzen wissen. Ein Buch für alle, die den Kalten Krieg bisher nur aus der Geschichte kennen. Ein Buch für Reservisten der Funktechnischen Truppen und Fla-Raketentruppen.
Die technische Expertise des Autors macht das Buch zu einem mitreißenden Tatsachenroman – fesselnde Spannung trifft auf Realismus und technisch- militärische Präzision.
Auf 500 Seiten werden Sie in das Diensthabende System der Luftraumaufklärung eintauchen und erleben, was dabei zwischen Himmel und Erde so alles passieren kann…
Arndt Matthias Heigl
Arndt Matthias Heigl, Jahrgang 1963, ist TV-Journalist und Diplom- Ingenieur (FH). Ende der 1980er Jahre war er als Experte für Radartechnik und Luftraumaufklärung im geheimen Führungsbunker der Luftverteidigung nördlich Berlin eingesetzt. Arndt Matthias Heigl ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt heute in seiner Geburtsstadt Meißen. Für seine journalistische Arbeit wurde er mit zahlreichen Fernsehpreisen ausgezeichnet.
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Herr Heigl, Ihr Dienst bei den Funktechnischen Truppen der NVA hat vor über 30 Jahren geendet. Jetzt haben Sie
ein autobiografisch inspiriertes Buch darüber geschrieben. Warum so spät?
Ganz einfach. Nach 1990 gab es zunächst wichtigere Dinge zu tun. Der Alltag musste komplett umorganisiert, ein neuer Broterwerb
gesucht werden. Diese Aufgaben haben viel Kraft in Anspruch genommen. Sie standen im Vordergrund und haben die Erlebnisse
aus den Jahren als Soldat verdrängt. Vor ungefähr fünf Jahren begann sich die Erinnerung dann wieder zu melden und zu regen.
Wie kam das?
Im Urlaub habe ich schon immer gern Geschichten gelesen, in denen spannende Konflikte mit interessanter Technik verquickt
werden. Die Storys aus den Bahnhofsbuchhandlungen sind allerdings oft sehr überzogen. Irgendwann habe ich mir gesagt: So eine
Erzählung kannst Du auch selbst aufschreiben und das vielleicht sogar noch etwas besser. Hinzu kam, dass mir bei persönlichen
Gesprächen immer wieder signalisiert wurde, wie interessant dieser Stoff doch eigentlich ist.
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