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Es ist eine verbreitete Auffassung von Glaubenswächtern, Dogmatikern, sogenannten Rechtgläubigen aber auch anderer hundertprozentig Überzeugter, dass an überlieferten Einstellungen und Standpunkten strikt festgehalten werden muss. Jegliche Veränderungen werden deshalb als Sakrileg eingestuft. Aus diesem Grund werden für Neuerungen rote Linien gezogen, Denk-Verbote aufgestellt und neue Erkenntnisse verweigert. In vom Denken der Aufklärung geprägten Gesellschaften wird eine solche Einstellung allerdings abgelehnt. Denn sie ignoriert, dass Denken und Erkennen einer Entwicklung unterliegen. Nichts bleibt beim Alten. Auch Standpunkte und Glaubensüberzeugungen können sich verändern. Leben, Denken und zeitbedingte Erkenntnisse lassen sich nicht dauerhaft festhalten. Menschen stellen neue Fragen und lernen ständig dazu. Auch ein allmächtiger Gott, ein Gottessohn Jesus oder eine Jungfrauengeburt können so plötzlich in neuem Licht erscheinen, weit weg von überlieferten Vorstellungen und damit manchmal verbundenen Missverständnissen. Die hier vorgelegten Beiträge geben Hinweise auf ein mögliches neues Verständnis von verbreiteten Überzeugungen, Glaubensvorstellungen und Verhaltensweisen.
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Es ist eine verbreitete Auffassung von Glaubenswächtern, Dogmatikern, sogenannten Rechtgläubigen aber auch anderer hundertprozentig Überzeugter, dass an überlieferten Einstellungen und Standpunkten strikt festgehalten werden muss. Jegliche Veränderungen werden deshalb als Sakrileg eingestuft. Aus diesem Grund werden für Neuerungen rote Linien gezogen, Denk-Verbote aufgestellt und neue Erkenntnisse verweigert. In vom Denken der Aufklärung geprägten Gesellschaften wird eine solche Einstellung allerdings abgelehnt. Denn sie ignoriert, dass Denken und Erkennen einer Entwicklung unterliegen. Nichts bleibt beim Alten. Auch Standpunkte und Glaubensüberzeugungen können sich verändern. Leben, Denken und zeitbedingte Erkenntnisse lassen sich nicht dauerhaft festhalten. Menschen stellen neue Fragen und lernen ständig dazu. Auch ein allmächtiger Gott, ein Gottessohn Jesus oder eine Jungfrauengeburt können so plötzlich in neuem Licht erscheinen, weit weg von überlieferten Vorstellungen und damit manchmal verbundenen Missverständnissen. Die hier vorgelegten Beiträge geben Hinweise auf ein mögliches neues Verständnis von verbreiteten Überzeugungen, Glaubensvorstellungen und Verhaltensweisen.
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Ungläubige glauben auch
Auch Überzeugungen haben Updates nötig
Nichts muss beim Alten bleiben
Gegen Denkverbote und Fundamentalisten
Aufräumen mit Vorurteilen und Missverständnissen
Josef Ising
Autor
Josef Ising, Studium der Philosophie und Theologie in Mainz und Münster in Westfalen. Von 1974 bis 2010 Dienst an unterschiedlichen Schulen und Unterricht in den Fächern Religion, Ethik und Philosophie. Langjährige Tätigkeit in der Lehrerfortbildung und Erwachsenenbildung. Seit der Pensionierung im Jahr 2014 als freier Schriftsteller tätig.
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