Maria Anna Mozart: die begabte Schwester - vergessen von der Geschichte
Leopold Mozart hat es als Musiker selbst nie weit gebracht. Er versucht alles, um seine talentierten Kinder Wolfgang Amadeus und Mariann überall in Europa als Wunderkinder zu vermarkten. Mariann, meist bloß »das Nannerl« genannt, wird mit kaum vierzehn Jahren in den Musikmetropolen Wien, Paris und London als Klaviervirtuosin gefeiert. Doch ihr eigener Vater, von Ruhmsucht und Größenwahn getrieben, drängt sie immer mehr an den Rand. Schließlich lässt Leopold Mozart seine Tochter gnadenlos fallen und beendet Marianns vielversprechende Karriere, um sich ganz Wolfgang zu widmen.
Stefan Cordes
STEFAN CORDES, 1969 in Brüssel geboren, studierte Publizistik, Kunstgeschichte und Philosophie und hat viele Jahre als Formatentwickler, Creative Director und Produzent für das Fernsehen gearbeitet. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Köln. 2024 erschien mit »BILLIE« sein Romandebüt über die junge Barockdichterin Sibylla Schwarz. Stefan Cordes erzählt in seinem zweiten Roman von Mariann Mozart, der großen Klaviervirtuosin im Schatten ihres kleinen Bruders.
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»Für alle Mozart-Liebhaber ein unbedingtes Muss!«
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»Biografisches mischt sich mit Fiktivem, die Leerstellen werden plausibel gefüllt und es entsteht eine Lebensgeschichte, die historisch präzise recherchiert worden ist.«
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»Stefan Cordes schafft es, die historische Distanz zu überbrücken, sodass man den Schmerz, die Ohnmacht, aber auch die Faszination für die Musik hautnah miterlebt.«
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»Stefan Cordes hat ein ebenso sensibles wie intellektuell anspruchsvolles Werk geschaffen, das musikhistorische Präzision, literarische Eleganz und feministische Reflexion miteinander verbindet.«
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»Die eigentliche kulturhistorische Bedeutung des Romans liegt jedoch in seiner feministischen Perspektive.«
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»Eine tief berührende, aufwühlende Geschichte über Narzissmus, Patriarchat und das Schicksal zweier Wunderkinder.«
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