Ein großes neues Erzähltalent, das entdeckt werden will: Louise K. Böhms Debüt verhandelt Freundschaft und Herkunft, wie man es noch nicht gelesen hat.
Wenn Jojo ihre Herkunft einfach ausradieren könnte, würde sie es tun. Zwar hat sie das Vorstadtgrau weit hinter sich gelassen, doch an der Uni hat sie trotzdem ständig Angst, jemand könnte herausfinden, dass sie nicht hierhergehört. Einzig die Arbeit im Labor gibt ihr Halt. Als Jakob in ihr Leben tritt, findet Jojo zu einer neuen Leichtigkeit. Doch dann erhält sie ein Lebenszeichen ihrer ehemals besten Freundin, und plötzlich ist alles wieder da: die Jahre mit Yara, mit der sie mehr Zeit verbrachte als mit ihren eigenen Eltern. Die auf jeden Spruch eine Erwiderung parat hatte. Und die von einem Tag auf den anderen verschwand, obwohl sie doch gemeinsam ausbrechen wollten aus der Vorstadt.
Louise K. Böhm
Louise K. Böhm, geb. 2000 in Berlin, studierte nach einem ersten Studium im Medienbereich Literarisches Schreiben, Kulturjournalismus und Kulturpolitik in Hildesheim, bevor es sie beruflich in die Musikbranche und privat nach Hamburg verschlagen hat. Ihre Texte erscheinen in verschiedenen Literaturmagazinen und Anthologien. Auf Social Media teilt sie als @louschreibt_ Literaturempfehlungen, gibt Einblicke in ihren Alltag als Autorin und klärt über Klassismus in der Kulturbranche auf. »Kaskaden« ist ihr erster Roman.
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»›Mit Kaskaden‹ legt die 26-jährige Louise K. Böhm ein Buch vor, das von der ersten Seite an unter die Haut kriecht und dort bleibt. Sie erzählt mit einer Stimme, die so direkt, so ungeschönt und so präzise rhythmisiert ist, dass man sich fragt, warum nicht mehr Gegenwartsliteratur so klingt.«
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»›Kaskaden‹ ist ein Coming-of-Age-Roman, Klassenroman und Erinnerungstext zugleich, vor allem aber ein bemerkenswertes Debüt. (…) Wie genau Böhm Klassenscham beschreibt, gehört zu den stärksten Seiten des Romans. Geldnot ist hier kein Randthema, sondern ein Zustand, der Sprache, Körper und Beziehungen formt. (…) Böhms Sprache ist oft poetisch, aber nie geschniegelt. Sie hat Rhythmus, Wucht und einen sehr körperlichen Zugriff auf Gefühle.«
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»Die junge Autorin Louise K. Böhm schreibt mit großer Intensität eine bis zum Schluss überraschende Geschichte von Herkunft, Verlust und dem Wunsch nach Nähe. Ein modern erzähltes Debüt, das im Gedächtnis bleibt!«
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»Kein simples Coming-of-Age. ›Kaskaden‹ ist ein Buch über Schuld und Vergessen. (...) Und weil Böhm [ihre Figur] Jojo weder entschuldigt noch verurteilt, sondern sie im Schwebezustand zwischen Schuld und Selbstschutz belässt, gewinnt der Roman seine größte literarische Spannung.«
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»Ein liebevolles Debüt! Es sind Zwischentöne, die dieses Buch so lesenswert machen. Jojo ist weder Heldin noch Anti-Heldin. Sie ist einfach menschlich. Manchmal fühlt man mit ihr, will sie in den Arm nehmen. Und manchmal nervt sie einen so unfassbar, wenn sie wieder und wieder Hilfe nicht annehmen will. Ein rührendes Debüt darüber, wie schön und gleichzeitig schwer es ist, füreinander da zu sein.«
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»Ein großartiger Debütroman. (...) So überzeugend, so frech und gleichzeitig einfühlsam wie in ›Kaskaden‹ ist selten von den Schatten eines prekären Aufwachsens erzählt worden. Was den Roman so besonders macht, ist die Vielschichtigkeit, mit der Louise K. Böhm diesen Schatten in Jojos Leben nachspürt. (...) ›Kaskaden‹ ist ein aufregendes, großartig erzähltes und sehr wichtiges Debüt.«
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