»Rina Schmeller erzählt die Geschichte der Co-Abhängigkeit einer Frau einfühlsam, aber ohne jede Sentimentalität – und enthüllt dabei alle Facetten des Schreckens, aber auch dessen, was Liebe ist.« Jenny Erpenbeck
Eine Begegnung auf einer Brücke. Ein Erkennen, eine Liebe. Die Entscheidung für ein gemeinsames Leben – ungeachtet der Droge, die ihn begleitet und somit nun auch ihren Alltag bestimmt. Sie verstrickt sich in seine Abhängigkeit, beginnt, um ihn zu kreisen wie er um die Droge: stilles Zentrum, dritte Instanz. Sie flieht immer wieder vor der Gewalt, doch kehrt stets nach Hause zurück – bis sie es eines Tages nicht mehr tut.
Rina Schmeller
Rina Schmeller, 1986 geboren, hat in Leipzig Literarisches Schreiben und in Berlin Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft studiert. Sie hat Aufenthaltsstipendien erhalten und war Teil der Autor*innenwerkstatt Prosa 2020 des Literarischen Colloquiums Berlin. Zu ihrer Arbeit an »Co« hat sie 2024 den Essay »Bedeutung erleben« veröffentlicht (Edit Nr. 91). Sie lebt in Lübeck.
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»Schmeller erzählt eine ganz persönliche und doch universelle Geschichte von Selbstsabotage und Selbstbefreiung. Ein mutiges und dichtes Debüt, das gerade durch seine Reduziertheit berührt.«
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»Ein wichtiges Buch!«
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»›Wir waren selten zur selben Zeit glücklich‹:ein Satz, der Wucht hat, hängen bleibt. Davon gibt es viele im autofiktionalen Roman ›Co‹, der Zeugnis und Literatur zugleich ist.«
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»Ein eindrucksvolles Debüt. Die Kunst dieses intensiven und schonungslosen Textes liegt in seiner Lakonie, in seiner Reduziertheit, die einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht loslässt. Schmellers Protagonistin schweift nicht ab, sondern schaut permanent in den Abgrund. Denn erst wer das Unausweichliche als Teil der Wirklichkeit akzeptiert, hat eine echte Überlebenschance.«
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»Rina Schmeller hat in ihrem autofiktionalen Roman "Co" ihre eigene Geschichte literarisch umgesetzt und dem unsichtbaren Umfeld von Süchtigen damit eine Stimme verliehen.«
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»Rina Schmeller beschreibt in ihrem autofiktionalen Debüt, wie die Liebe schleichend zur Aufgabe wird: zur Lebensaufgabe und zur Selbstaufgabe. Wie sich die Erzählerin im Schatten seiner Sucht aufzulösen beginnt, bevor sie sich Schritt für Schritt aus der Co-Abhängigkeit befreit. Schmellers schonungslos präzise Analyse bricht eines der großen Tabus unserer Gesellschaft und entfaltet dabei eine fast poetische Kraft.«
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