Wie wir Frieden finden
Weltweit geraten Gesellschaften aus dem Gleichgewicht – innerlich zerrissen durch Debatten über Schuld und Wahrheit. Doch was wäre, wenn wir die Kraft von Erzählungen neuentdecken würden – nicht als Waffen im Meinungskampf, sondern als Brücken zwischen Menschen? Joana Osman,Tochter eines palästinensischen Vaters, weiß um die Kraftvon Narrativen und zeigt, wie Geschichten nicht nur spalten,sondern auch verbinden können – als Grundlage einer neuen,radikal empathischen Welt. Osman reflektiert über ihre friedensaktivistische Arbeit undbringt das entscheidende Defizit auf den Punkt: Erst wenn wirbereit sind, die Perspektiven und Traumata der »anderen Seite«zu sehen, können wir einander wirklich begegnen. Ein interventionistischer Essay, der die Utopie Frieden neu denkt – und uns Hoffnung schenkt.
Die Friedensaktivistin Joana Osman ist mit ihrer »Peace Factory« seit über zehn Jahren eine der wichtigsten Brückenbauerinnen zwischen Israelis und Palästinensern
Warum wir nicht aufhören dürfen, über die Möglichkeit von Frieden zu sprechen
Joana Osman ist mit ihrer Sicht auf den Krieg zwischen Israel und der Hamas bei Medien und Veranstaltern äußerst gefragt
Für die Leser*innen von Emilia Roig und Svenja Flasspöhler
Joana Osman
Joana Osman, geboren 1982, ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sie studierte Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und war 2012 Mitbegründerin der Friedensbewegung »The Peace Factory«. Bisher veröffentlichte sie die Romane »Am Boden des Himmels« (2019) und »Wo die Geister tanzen« (2023) sowie den Essay »Frieden. Eine reale Utopie« (2025). 2024 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Joana Osman arbeitet als Autorin, Dozentin und Storytelling-Coach und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.
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»Joana Osman unternimmt einen überraschenden Versuch: Mitten in einer von Krisen erschütterten Welt entwirft sie ein größeres Bild: von kollektiven Ängsten und der tiefen Sehnsucht nach Verbindung. Dabei rückt sie eine oft übersehene Kraft ins Zentrum: die Macht des Geschichtenerzählens.«
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