Das einzigartige Porträt eines Landes und einer Frau, die sich nicht zum Schweigen bringen lässt
Jelena Kostjutschenko berichtete viele Jahre lang über die politische Repression in ihrem Heimatland, bis ihre Zeitung eingestellt und sie ins Exil gezwungen wurde. In ihren packenden Reportagen und persönlichen Essays wirft sie einen schonungslosen Blick hinter Putins Propaganda und zeigt eine Welt, die Leserinnen und Lesern in Westeuropa ansonsten verborgen bleibt: die Lebensrealität der Ausgegrenzten und Ausgeschlossenen.
Jelena Kostjutschenko
Jelena Kostjutschenko, geboren 1987, ist eine der bekanntesten Investigativjournalistinnen Russlands. Ihre Themen sind die politische Repression und die Korruption in ihrem Heimatland. Sie berichtete über Menschen, die von der russischen Regierung zunehmend brutal an den Rand gedrängt werden: über streikende Arbeiter, Obdachlose, Menschen mit Behinderungen und LGBTQ-Aktivsit*innen. Sie war die Erste, die über Pussy Riot schrieb, und wurde mehrfach verhaftet und misshandelt. Seit ihrem 17. Lebensjahr arbeitete sie für die Nowaja Gaseta, die wichtigste unabhängige Zeitung Russlands, die seit März 2022 nicht mehr gedruckt werden darf. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Gerd-Bucerius-Förderpreis Freie Presse Osteuropas, dem European Press Prize und dem Paul Klebnikov Civil Society Fellowship. Da Kostjutschenko wegen ihrer Kriegsberichterstattung aus Mykolajiw und Cherson eine langjährige Haftstrafe droht, lebt sie mittlerweile im Exil.
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»Dieses Buch ist ein Meilenstein – zum Verständnis des Abgrunds, in den sich Russland manövriert hat.«
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»Kostjutschenko ist ein äußerst wichtiges Buch gelungen. Weil sie, eine Russin, Putins Gräueltaten furchtlos benennt, [und] Abgründe aufzeigt, die auch dem westlichen Lesepublikum verborgen waren.«
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»Ein bewegendes Buch... verblüffend und sehr effektvoll: Kostjutschenko schreibt fast nur über Verbrechen, Krieg und über Menschen in Not und Gefahr… Dabei strahlen die Texte aber immer eine tiefe menschliche Wärme aus.«
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»Packend, genau beobachtend, mit viel Empathie zeigt Kostjutschenko, wieso das Land, das sie liebt, nichts gemein hat mit Putins Russland... In ihren Reportagen gibt sie jenen Menschen eine Stimme, die keiner sehen will, die arm sind, sich prostituieren müssen, auf der Straße leben oder einfach nur queer sind und protestieren. Das Buch ist eine Mischung aus mitreißenden Reportagen und autobiografischen Essays.«
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»Auf beeindruckende Weise, trotzdem mit enormer Leichtigkeit in der Sprache, erklärt [Kostjutschenko], wie Russland zu jenem Staat wurde, der es jetzt ist.«
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»Arbeiten in Extremsituationen: Für Geschichten über Menschen, an die sonst niemand herankommt – und die uns einander näherbringen können. Dafür stehen die Nowaja Gazeta und Jelena Kostjutschenko. Sie ist für viele junge Menschen bereits jetzt die Ikone des kritischen Journalismus in Russland.«
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