Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm«
von Nicolas Büchse
Eine wahre Geschichte vom Holocaust, dem Überleben und einem Versprechen, das die Zeit überdauert
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Beschreibung
Die wahre Geschichte von einem Versprechen, das stärker ist, als der Hass und das Vergessen
116927: Die Nummer, die Albrecht Weinberg noch immer auf seinem Unterarm trägt, mit 99 Jahren, ist mit den Jahrzehnten verblasst. Glasklar dagegen sind seine Erinnerungen. An seine Jugend, das Aufkommen der Nazis, an Freunde, die plötzlich keine mehr waren, daran, wie er seine Familie verlor. Und an Friedel. Seine Schwester, mit der er sich das Versprechen gab, sie würden für immer aufeinander achtgeben.
Gemeinsam entkommen sie dem Holocaust und emigrieren in die USA. Jahrzehnte später, als es Friedel schlechter geht, reisen die beiden wieder zurück nach Deutschland. Dort begleitet Albrecht seine Schwester bis zu ihrem Tod und lernt dabei deren Pflegerin Gerda kennen. Erst vor ihr öffnet sich Albrecht und beginnt, Gerda von seinem Leben zu berichten. Er erzählt von seiner Geschichte. Von seinem Glauben an das Gute, trotz allem. Und von dem Versprechen zu überleben. Damit die Erinnerung weiterlebt.Der Journalist Nicolas Büchse lernte den damals 97-Jährigen Albrecht Weinberg auf seiner letzten großen Reise nach Israel kennen, entwicklete eine tiefe Freundschaft zu ihm und hat seine berührende Lebensgeschichte aufgeschrieben. Albrecht Weinberg verstarb am 12.05.2026 im Alter von 101 Jahren.Mit Bildteil. Die berührende Lebensgeschichte von Albrecht Weinberg, einem der letzten Holocaust-Überlebenden, erzählt von Stern-Journalist Nicolas Büchse Das tragische Schicksal, von zwei Geschwistern, die zusammen den Schrecken des Holocaust überstehen und die erstaunliche Geschichte einer späten Liebe, die alles ändert. Mit über 90 Jahren spricht Albrecht Weinberg heute noch regelmäßig vor Publikum über seine Erfahrungen und wurde für seine Erinnerungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet Für Leser*innen von Tova Friedmans »Ich war das Mädchen aus Auschwitz« und Benjamin Ferencz' »Sag immer deine Wahrheit« Mit 16-seitigem Bildteil
Autor*in
Nicolas Büchse
Nicolas Büchse, geboren 1979, studierte in Göttingen und Straßburg Geschichte, Politik und Jura. Er absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitete anschließend für das Geschichtsmagazin GEO Epoche und als Redakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Seit 2010 ist er als Reporter für den stern unterwegs, von 2017 bis 2021 leitete er das New Yorker Büro des Magazins, für das er heute als Autor tätig ist. Für seine Reportagen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg. Im Jahr 2022 begleitete er den damals 97-Jährigen Albrecht Weinberg auf dessen letzter großen Reise nach Israel. Seitdem waren die beiden bis zu Weinbergs Tod 2026 miteinander befreundet.
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Stimmen zu »Albrecht Weinberg - »Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm««
»Weinberg ist fast 100 Jahre alt und erzählt, wie er die Hoffnung nicht verlor, wie er den Glauben an das Gute nie aufgab. Es ist jede Mühe wert, den letzten Überlebenden des entsetzlichsten Menschheitsverbrechens zuzuhören. Die Größe, die aus ihren Berichten spricht, lehrt Demut und Resilienz gegenüber den Gefahren der Gegenwart.« ()