Emotionen, Depressionen, gesellschaftliche
Erwartungen: Kult-Comedian Schlecky Silberstein über
die Fallstricke eines erschütterten Rollenbildes und
die große Bürde, ein Mann zu sein
»Mein Name ist Schlecky Silberstein und ich leide an der sexuell übertragbaren Krankheit Mann. Wohnhaft im Prenzlauer Berg, versuche ich das richtige Leben im falschen zu führen, aber es ist hart: Die Identitätssuche des verzweifelt modernen Mannes gleicht der Quadratur des Kreises; wie auch immer ich mich zu meinem Geschlecht positioniere, ich mache es falsch. Mannsein ist ein Fluch, der uns als Hauptgewinn verkauft wird – so wie jede gekonnte Verarsche …«
Schlecky Silberstein
Schlecky Silberstein, geboren 1981, ist Autor, Schauspieler, Gesicht und Produzent der mit dem Grimme- und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Comedy-Show »Browser Ballett« sowie Chronist der deutschen Gegenwartsbewältigung. Zwischen 2010 und 2019 betrieb er den erfolgreichsten deutschen Kuriositäten-Blog. Er ist Autor zweier Bücher: »Ich kann keine Wurstzipfel essen« (Ullstein, 2015) und »Das Internet muss weg« (Penguin, 2019). In seinen satirischen Videobeiträgen setzt er sich immer wieder mit traditionellen Rollenbildern, Geschlechteridentitäten und Aspekten toxischer Männlichkeit auseinander. Schlecky Silberstein lebt zurückgezogen in Berlin. Instagram: @browserballett, Facebook: Browser Ballett, YouTube: Browser Ballett
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