Weidner Konfrontative Pädagogik

Konfrontative Pädagogik

von

Konfliktbearbeitung in Sozialer Arbeit und Erziehung

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Beschreibung

Konfrontative Pädagogik ist ein hoffnungsvoller, neuer Trend in Sozialer Arbeit und Erziehungswissenschaft und er stellt eine Ergänzung zur akzeptierenden Toleranz der 68er-Pädagogik dar. Die konfrontative Pädagogik soll in der Arbeit mit mehrfachauffälligen jungen Menschen helfen.
Was ist "Konfrontative Pädagogik"? Der Begriff irritiert die Einen (vornehmlich Theoretiker und graumelierte Endfünfziger) und begeistert die Anderen (vornehmlich Praktiker mit schwie rigen Probanden). Er löst umfassende Fach-Debatten aus, sei es in der SOZIALEXTRA (2003) oder in "Unsere Jugend" (2004). Das hat seinen Grund: mit dem Begriff wird eine Paradigmenverschiebung in Sozialer Ar beit und Erziehungswissenschaften assoziiert, die - in Ergänzung zu einer akzeptierend-begleitenden Pädagogik und einem lebensweltorientierten Ver ständnis - den konfrontativen Aspekt in Erziehung und Sozialer Arbeit wie der belebt. Das Motto lautet: ,d_en Menschen mögen und verstehen, aber mit seinem (abweichenden bis kriminellen) Handeln nicht einverstanden sein! Dahinter steht ein Professionalitäts-Verständnis, das - pointiert formuliert - 80 % Em pathie um 20% Konfrontation (in Konfliktsituationen) ergänzt, eben eine "klare Linie mit Herz"! Die Konfrontative Pädagogik basiert auf 12 Eckpfeilern, denen sich die Beiträge des vorliegenden Buches widmen und die für den Leser - als Leitfa den - an dieser Stelle hervorgehoben werden sollen. Konfrontative Pädago gik gilt als 1. Erziehungs-ultima-ratio, als "letztes Mittel", wenn akzeptierendere Inter ventionen nicht fassen konnten 2. interventionistisch und um den Probanden werbend und ihn zur Verän- rung motivierend 3. Ansatz für Mehrfachauffällige, die Freundlichkeit als Schwäche werten 4. direkt, konfrontativ, normativ und Grenzen ziehend 5. delikt- und defizitspezifisch als Basis für eine Lebensweltorientierung (Prinzip: vom Speziellem zum Allgemeinen) 6. Ansatz mit einem optimistischen Menschenbild 7. primäre (Eigenmotivation) und sekundäre (äußerer Druck) Verän- rungsmotivationen akzeptierenderAnsatz 8. polizei- und justizkooperativ 9.
Konfrontative Pädagogik ist ein hoffnungsvoller, neuer Trend in Sozialer Arbeit und Erziehungswissenschaft und er stellt eine Ergänzung zur akzeptierenden Toleranz der 68er-Pädagogik dar. Die konfrontative Pädagogik soll in der Arbeit mit mehrfachauffälligen jungen Menschen helfen.

Autor*in

Jens Weidner

Themen in »Konfrontative Pädagogik«

Agogik Erziehung Erziehungswissenschaft Jugendhilfe Jugendliche Lebensweltorientierung Mehrfachauffällige Pädagogik Schüler Sozialarbeit Sozialpädagogik abweichendes Verhalten jugendliche Straftäter konfrontative Pädagogik

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Details

ISBN: 9783322976024
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinung: 09.03.2013

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