Die Event-Marketing-Konzeption ist seit Beginn der 90er Jahre verstärkt zu beobachten. Basierend auf betriebswirtschaftlichen Grundlagen und der Aufarbeitung, Beobachtung und Dokumentation von in der Praxis realisiertem Event-Marketing legt Christof Graf eine umfassende Studie dieser Marketing-Spezies vor. Am Beispiel von "Volkswagen/Pink Floyd/Rolling Stones" zeigt der Autor die Umsetzung und dokumentiert Szene und Infrastruktur der Großveranstaltungen. Zahlreiche Fotos, Bild- und Textbeispiele machen einzelne Konzeptionen plastisch nachvollziehbar. Des weiteren unternimmt der Verfasser eine begriffliche Abgrenzung zum Sponsoring und definiert drei verschiedene Ausprägungen von Event-Marketing, die sowohl den Begriff neu definieren als auch Theorie und Praxis erneut vereinen. Damit zeigt er auf, wie Event-Marketing auch auf andere Events übertragbar ist.
Die vorliegende Untersuchung ist vor allem deswegen interessant, weil sie wertvolles Material über die Zusammenhänge zwischen Massenveranstaltungen der Pop Musik-Szene, Werbeinteressen und jugendlichem Freizeitverhalten zutage gefördet hat. Im Ausgangspunkt war es, zunächst den Inhalt des Begriffes Event-Marketing zu klären und daraufhin eine praxisorientierte Konzeption dieses verstärkt seit Beginn der 90er Jahre zu beobachtenden Verfahrens vorzustellen. Als Hauptbeispiel diente dem Autor die Deutsch landtournee der Rockgruppe Pink Floyd und deren Kooperation mit der Volkswagen AG. Neben ökonomischen Erwägungen berücksichtigt Graf auch jugend- und kultur-soziolo gische Fragen. Der Besuch von zahlreichen Open Air-Festivals, viele Expertengespräche mit in dieser Branche Tätigen, die konstante Dokumentation in Word und Bild über einen Zeitraum von über drei Jahren und die Erstellung einer für diese Thematik zuvor noch nicht vorhandenen Literaturübersicht gibt damit einen umfassenden Überblick vom Event-Marketing in Kontakt der Pop Musik. Daten zur Erstellung einer Infrastruktur für ein Open Air-Event, Break-Even-Berechnungen, Vertragsmuster, Marketing- und Zeitpläne und ausführliches Bildmaterial wurden hierbei vom Autor bereitgestellt. Mit den in dieser Studie gewonnenen Erkentnissen eröffnet sich zudem die Möglichkeit, diese auch auf Events, die nicht der Pop Musik (z.B. Klassik, Musical, Theater, Sport, etc.) angehören, zu übertragen.
Die Event-Marketing-Konzeption ist seit Beginn der 90er Jahre verstärkt zu beobachten. Basierend auf betriebswirtschaftlichen Grundlagen und der Aufarbeitung, Beobachtung und Dokumentation von in der Praxis realisiertem Event-Marketing legt Christof Graf eine umfassende Studie dieser Marketing-Spezies vor. Am Beispiel von "Volkswagen/Pink Floyd/Rolling Stones" zeigt der Autor die Umsetzung und dokumentiert Szene und Infrastruktur der Großveranstaltungen. Zahlreiche Fotos, Bild- und Textbeispiele machen einzelne Konzeptionen plastisch nachvollziehbar. Des weiteren unternimmt der Verfasser eine begriffliche Abgrenzung zum Sponsoring und definiert drei verschiedene Ausprägungen von Event-Marketing, die sowohl den Begriff neu definieren als auch Theorie und Praxis erneut vereinen. Damit zeigt er auf, wie Event-Marketing auch auf andere Events übertragbar ist.
Christof Graf
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