Ludger Eversmann Eversmann Wirtschaftsinformatik der „langen Frist“

Wirtschaftsinformatik der „langen Frist“

von Ludger Eversmann

Perspektiven für Menschen, Automaten und Arbeit in einer lebensdienlichen Ökonomie

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Beschreibung

Aus der bisherigen, mittelfristigen Betrachtungsperspektive sind die Darstellungen von Gegenstand, Wirkungskreis und Informationskreis der Wirtschaftsinformatik meist am Informationsbedarf von Industriebetrieben orientiert. Das Umfeld bilden die Anforderungen der neuen Markt-Dynamik einerseits und die sich entwickelnden Möglichkeiten der neuen Technologien andererseits. Ziel ist die Optimierung integrierter Informationssysteme entsprechend der wettbewerbsstrategischen Orientierung von Unternehmen.

Ludger Eversmann stellt das vorherrschende Selbstverständnis der deutschsprachigen Wirtschaftsinformatik in Frage und entwickelt normative Grundlagen einer langfristigen Programmatik für die Wirtschaftsinformatik als Gestaltungswissenschaft. Er zeigt, dass eine begründbare Aufgabe wirtschaftlicher Aktivitäten nicht in der prinzipiell unendlichen, systemisch-imperativisch erzwungenen Deckung und immer neuen Weckung von Bedarf an vermehrbaren Gütern bestehen kann, sondern dass sie ihre tiefste Legitimation nur in der materiellen Gewährleistung berechtigter, universaler und verantworteter Freiheitsinteressen finden können. Eine rationale Nutzung der zusätzlich zu mechanischen Maschinen zur Verfügung stehenden Universalen Automaten muss demzufolge darin bestehen, dem zu Freiheit und Autonomie berufenen Menschen das Angebot einer Entbindung aus naturwüchsig vorgefundener, faktischer Unterwerfung unter Sachzwänge der physischen Existenzerhaltung zu eröffnen.

Aus der bisherigen, mittelfristigen Betrachtungsperspektive sind die Darstellungen von Gegenstand, Wirkungskreis und Informationskreis der Wirtschaftsinformatik meist am Informationsbedarf von Industriebetrieben orientiert. Das Umfeld bilden die Anforderungen der neuen Markt-Dynamik einerseits und die sich entwickelnden Möglichkeiten der neuen Technologien andererseits. Ziel ist die Optimierung integrierter Informationssysteme entsprechend der wettbewerbsstrategischen Orientierung von Unternehmen.

Ludger Eversmann stellt das vorherrschende Selbstverständnis der deutschsprachigen Wirtschaftsinformatik in Frage und entwickelt normative Grundlagen einer langfristigen Programmatik für die Wirtschaftsinformatik als Gestaltungswissenschaft. Er zeigt, dass eine begründbare Aufgabe wirtschaftlicher Aktivitäten nicht in der prinzipiell unendlichen, systemisch-imperativisch erzwungenen Deckung und immer neuen Weckung von Bedarf an vermehrbaren Gütern bestehen kann, sondern dass sie ihre tiefste Legitimation nur in der materiellen Gewährleistung berechtigter, universaler und verantworteter Freiheitsinteressen finden können. Eine rationale Nutzung der zusätzlich zu mechanischen Maschinen zur Verfügung stehenden Universalen Automaten muss demzufolge darin bestehen, dem zu Freiheit und Autonomie berufenen Menschen das Angebot einer Entbindung aus naturwüchsig vorgefundener, faktischer Unterwerfung unter Sachzwänge der physischen Existenzerhaltung zu eröffnen.


Autor*in

Ludger Eversmann

Themen in »Wirtschaftsinformatik der „langen Frist“«

Arbeit Informatik Informationsgesellschaft Kulturphilosophie Mass Customization Wirtschaftsinformatik Wissenschaftstheorie Wissenschaftsziele

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Details

ISBN: 9783322812247
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinung: 21.11.2013

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