Der Protagonist C. wird zu Beginn der Neunziger Jahre in eine Zürcher Künstlerfamilie geboren. Er schlittert die Kirchgasse herunter, streitet mit seinen Eltern, übt sich in Telepathie, entdeckt die Liebe und — das Schreiben. Doch einige Jahre sollen vergehen, bis C. tatsächlich am Schweizer Literaturinstitut studiert. Wilde Jahre in Buenos Aires, Zürich und Berlin sind der Hintergrund, vor dem C. zu dem wird, was man Schriftsteller nennt. Wie viel persönliche Arbeit dahinter steckt, und wie sehr Schriftsteller auf ihr Leben als Material zurückgreifen, davon erzählt dieses epische Buch, mit Leidenschaft und verletzlicher Offenheit.
Die neue literarische Stimme aus der Schweiz
Carlo Leone Spiller nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise, die auch eine Reise durch die Sprache selbst ist
Ein persönlicher Überblick über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Schweiz der letzten dreißig Jahre
Carlo Leone Spiller
Carlo Leone Spiller studierte Literarisches Schreiben in Biel, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Philosophie in Zürich und Berlin. Seine Arbeiten wurden u. a. in den Literaturzeitschriften Edit, entwürfe und Delirium sowie der Anthologie Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten publiziert. 2023 erschien sein Debütroman In Wahrheit war es schön. Carlo Spiller lebt in Basel.
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Die oft assoziativ aneinandergereihten Episoden fügen sich zu einer patchworkartigen sprachmächtig verfassten Darstellung [...], zu einem schillernden Geflecht von Dichtung und Wahrheit, aus dem ein lesenswerter Roman resultiert [...].
Matthias Senn ()
Carlo Leone Spiller, bekannt für Experimentelles, überrascht mit seinem fadengraden autobiografischen Schelmenroman.
Stefan Zweifel ()
Erfrischend unangepasst reiht sich dieses autofiktionale Debüt in die engagierte Gegenwartsliteratur mit Selbstbezug ein und offenbart, welch talentierter Erzähler in dem 33-jährigen Spiller steckt.
Timo Posselt ()
Dem immer wieder selbstironisch-witzigen, lebendig geschriebenen Pop-Roman gelingt es, das Lebensgefühl der Generation Y einzufangen.
Florian Oegerli ()