In einer Familiensaga, die sich über ein Jahrhundert und vier Generationen erstreckt, schildert Diane Meur Aufstieg und Fall einer Familie in Galizien. Jozef Zemka kennt wenig Skrupel, wenn es um seinen gesellschaftlichen Erfolg geht. Als es ihm gelingt, die Tochter des Barons von Kotz zu schwängern und damit die Heirat zu erzwingen, wähnt er sich am Ziel. Aber auf zwei Dinge ist er nicht vorbereitet: dass seine Frau ihm nur Töchter gebiert und dass bald ganz Polen sich in Aufruhr befindet. Mitreißend erzählt die junge Autorin Diane Meur von Verschwörern und Verehrern, von revoltierenden Bauern und skrupellosen Adligen - und von einer Ära, in der alle auf Befreiung setzten.
Diane Meur
19. Jahrhundert 21. Jahrhundert Belgien Familie Geschichte
"Endlich ist er da, der historische Roman, dessen Setting nicht schon hundertmal durchgenudelt wurde. Diane Meur ist ein wunderbar emotionaler Roman gelungen, der sich von diesem oftmals künstlich dramatisierenden Genre wohltuend abhebt." Julia Bähr, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.02.10
"Man staunt, mit welcher Sachkenntnis die Belgierin Diane Meur die Zustände im Galizien des 19. Jahrhunderts schildert. Wie hautnah man dank ihrer Darstellung die politischen und sozialen Veränderungen eines ganzen Jahrhunderts erlebt. Und wie gut man sich die Schicksalsschläge und Entscheidungszwänge, die das Leben ihrer Figuren bestimmen, ausmalen kann." Marta Kijowska, Neue Zürcher Zeitung, 23.12.09
"Die Wände haben Augen und Ohren! Diane Meur schildert grandios Aufstieg und Fall einer Dynastie im Galizien des 19. Jahrhunderts: voll verbotener Leidenschaften, Ehrencodices und polnischem Nationalstolz im österreichischen Kaiserreich!" Julia Meyer-Hermann, Freundin, 14.09.09
"Ein ausgesprochen mitreißender, kluger und unterhaltsamer Roman, der zu Recht in Belgien und Frankreich mit einigen der renommiertesten Literaturpreise ausgezeichnet wurde." Florian Hunger, Jüdische Zeitung, 11/09
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