Der kleine Caspar Schwartz wird von seinen Eltern in einem Gasthaus bei Exenheim in Württemberg ausgesetzt. Beate Rothmaier schildert das historisch verbürgte Schicksal Caspars als Findelkind, seine Lehrjahre als Bauernknecht und Lehrling in einer Porzellanfabrik, sowie die Suche nach seiner Herkunft mit mitreißender Sprachkraft, archaischer Derbheit und Witz.
Beate Rothmaier
18. Jahrhundert Deutschsprachige Literatur Familie Geschichte Kindheit
"In Beate Rothmaiers Roman zeigt sich ein so eigenwilliges wie souveränes erzählerisches Ingenium. Ihr poetischer Realismus nach Art Conrad Ferdinand Meyers bedient sich eines kunstvoll archaisierenden Idioms und geht doch wundersam zu Herzen." Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.09.05
"Beate Rothmaier ist das kleine Wunder gelungen, ein intelligentes, gekonnt inszeniertes und stilistisch eigenständiges Buch zu machen." Verena Mayer, Süddeutsche Zeitung, 03.08.06
"Immer wieder schaltet Rothmaier Serien von Sinneswahrnehmungen in den Text ein, die den Leser durch die Präzision der Wortwahl und des dem Vorgang eigentümlichen Rhythmus' zur Kompassion drängen." Heribert Kuhn, Frankfurter Rundschau, 16.08.06
"In einer eindringlichen Sprache erzählt Beate Rothmaier von einem Jungen Ende des 18. Jahrhunderts, für den es sogar ein historisches Vorbild gibt." Brigitte, 01.06.05
"Rasch entfaltet der Roman seine Sogwirkung. Dank seiner sinnlichen Sprache zieht der Text die Leser in seinen Bann." Beatrice Eichmann-Leutenegger, Neue Zürcher Zeitung, 18.08.05
"Ein glänzendes Debüt, dem man mindestens ähnlich viele Leser wünscht, wie sie 'Schlafes Bruder' fand. Eigentlich mehr. Denn es ist besser." Max Herrmann, Die Welt, 24.12.05
"Caspar liest sich wie im Rausch. Beate Rothmaier ist ein überaus bemerkenswerter Roman gelungen, so aufwühlend, mitreissend und selbstbewusst, wie es ein Debüt nur selten ist." Annette Scharnberg, Weltwoche, 11.11.05
"Dieses Buch bekommt durch seine kräftige, zuweilen deftige Sprache einen authentischen Klang, der den Lesern überzeugend eine vergangene Zeit schildert." Daniel Arnet, Facts, 13.10.05
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