Den Blues kann man hören. Den Tango kann man tanzen. Aber den Fado muss man fühlen.
Als Federico Fantastico im Auto seinen Rausch ausschläft, wird er kurzerhand aus Genf entführt. Allerdings nicht von einem Erpresser, sondern von seinem Sohn António, der ihn zurück nach Lissabon bringen will. Die Fahrt in den Süden wird zu einer Reise durch die Geschichte und Tabus ihrer Familie, die mit der Begleichung einer alten Schuld ihr jähes Ende nimmt. Was schließlich als simpler Mord in der Zeitung steht, enthüllt sich als die Geschichte eines verlorenen Vaters, der seinen Sohn wiederfindet.
"Die Bücher Urs Richles führen vor, wie man genau erzählen kann, in einer wohltuend direkten, schnörkellosen Prosa." Berner Zeitung
Geschichten liegen auf der Straße, heißt es, und manch eine ist voller Wehmut und einer Portion Sarkasmus. Die Geschichte des vierundfünfzigjährigen Portugiesen Francisco Fantastico nimmt eine drastische Wendung, als er wegen Mordes verhaftet wird. Doch was schließlich als simples Verbrechen in der Zeitung steht, enthüllt sich als die Geschichte eines verlorenen Vaters, der seinen Sohn wiederfindet.
Urs Richle
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"Immer präzise, gut recherchiert, überaus geschickt und mit subtilen psychologischen Strategien - ein Buch, das uns angeht." Neue Zürcher Zeitung
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