Upton Sinclair Sinclair Am Fließband

Am Fließband

von Upton Sinclair

Roman über Henry Ford und Abner Shutt. Mit einem Nachwort von Dietmar Dath

EUR 15,00

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Beschreibung

Als kleiner Junge beobachtet Abner Shutt fasziniert den Tüftler Henry Ford in seiner Hinterhofwerkstatt, Jahrzehnte später ist er sein treuster Arbeiter. Doch Henry Ford stellt seine Wirtschaftsmacht bald in den Dienst der eigenen Ideologie. Verblüffend aktuell erzählt Upton Sinclair vom Einfluss der großen amerikanischen Vermögen auf die US-Politik.

Als kleiner Junge beobachtet Abner Shutt den Tüftler Henry Ford, der in seiner Garage an einem knatternden Wagen bastelt. Jahrzehnte später ist Ford der erfolgreichste Unternehmer Amerikas und Abner Shutt sein treuester Arbeiter. Mit der Erfindung des Fließbands revolutioniert Ford die Produktion und träumt von einer fairen Gesellschaft. Doch mit der Massenproduktion wandelt sich Henry Ford vom Friedensapostel zum Kriegstreiber, der seine Macht als Wirtschaftsführer der USA in den Dienst seiner eigenen Ideologie stellt.

Upton Sinclair, der große Realist der amerikanischen Literatur, seziert über den Aufstieg Henry Fords das kalte Herz des Kapitalismus. 1937 geschrieben, erzählt der Roman verblüffend aktuell vom Einfluss der großen amerikanischen Vermögen auf die US-Politik.


Autor*in

Upton Sinclair
Upton Beall Sinclair, geboren 1878 in Baltimore, Maryland, war ein sozialkritischer Schriftsteller, der in den USA und dem deutschsprachigen Raum populär war. Er wurde in dreißig Sprachen übersetzt, engagierte sich zeitlebens politisch und gilt als einer der Wegbereiter des Enthüllungsjournalismus. 1943 wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Upton Sinclair starb 1968 in Bound Brook, New Jersey.

Themen in »Am Fließband«

Arbeiter Arbeitslosigkeit Auto Automobilindustrie Detroit Geschichte Gewerkschaft Industrialisierung Kapitalismus Macht Proletariat Reichtum Unternehmertum USA

Stimmen zu »Am Fließband«

»Ein großer sozialer, politischer Bogen von der Erfindung des Autos in den 1890er Jahren, über die einfache Herstellung im Hinterhof bis zur Massenproduktion und Massenarbeitslosigkeit in den 1930er Jahren. Manchmal liest es sich wie ein Menetekel über die Probleme, die in der digitalen Moderne noch auf uns zukommen werden. Ein Stoff von zeitloser, ganz großer Literatur, die nichts an Dringlichkeit verloren hat.«
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»Durch Arbeit Am Fließband wurde die US-amerikanische Auto-Industrie zum Symbol für Mobilität als individuelle Freiheit. An diesem Mythos kratzt Upton Sinclair, indem er als Enthüllungsautor hinter die Fassaden ökonomischer Produktion blickt. Sein Roman lässt den Auto-Boom Anfang des 20. Jahrhunderts wie in einem Zeitraffer Revue passieren. Quintessenz: Es gibt kein Entkommen aus dem ›Inferno der Ausbeutung‹ und dem erbarmungslosen Bann des Fetisch Geld«
Barbara Trapido ()

»Am Fließband berichtet über die (gründlich recherchierten) Verstrickungen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, diese prekäre Gemengelage ohne Ablaufdatum. Sinclair beherrscht die Kunst der großen These ebenso wie den durchdringenden Blick auf Fords (reale) Biografie.«
Wolfgang Paterno ()

»Sinclair gehört zu den großen Realisten der amerikanischen Literatur.«
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Details

ISBN: 9783293710702
Verlag: Unionsverlag
Erscheinung: 09.07.2026

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