Das Leben der Surrealistin Leonora Carrington ist ein Zeugnis bedingungsloser Leidenschaft und Selbstbestimmung. Im rebellischen Paris, an der Seite von Max Ernst, in der Kunstwelt New Yorks und in Frida Kahlos Mexiko – immer wieder erkämpft sich Carrington das Recht, eine in der Gesellschaft und an der Staffelei absolut freie Frau zu sein.
Schon als Kind sieht Leonora die Welt mit eigenen Augen, hält sich für ein Pferd und spricht mit Fabelwesen. Ihrer reichen Familie zum Trotz erkämpft sie sich das Recht, eine absolut freie Frau zu sein.
In Paris schwelgt sie im Sinnestaumel des Surrealismus, kennt Dalí, Miró, Picasso und stürzt in eine wahnwitzige Liebe zu Max Ernst. Bis der Zweite Weltkrieg die Gruppe auseinandertreibt und Leonora über Abgründe aus Europa flieht. Mit Peggy Guggenheim erobert sie die Kunstwelt New Yorks, doch ihr Freiheitsdrang treibt sie weiter – bis nach Mexiko, wo sie Meisterwerke schafft, so singulär wie ihre Geschichte selbst.
Das außergewöhnliche Leben der Leonora Carrington wird in Elena Poniatowskas Händen zu einem weltumspannenden Abenteuer und einem Zeugnis bedingungsloser Leidenschaft.
Elena Poniatowska
Elena Poniatowska wurde 1932 als Tochter polnisch-mexikanischer Eltern in Paris geboren, 1941 floh die Familie nach Mexiko. Ihre journalistischen und schriftstellerischen Arbeiten behandeln vornehmlich soziale und politische Themen, legen einen besonderen Fokus auf marginalisierte Bevölkerungsgruppen und schildern gesellschaftliche Ereignisse und Entwicklungen aus deren Perspektive. 2013 wurde ihr der Cervantes-Preis verliehen, die bedeutendste literarische Auszeichnung der spanischsprachigen Welt. Poniatowska lebt in Mexiko-Stadt.
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»Poniatowskas Romanbiografie holt eine bislang unzureichend gewürdigte Künstlerin ins Gedächtnis zurück, eine Künstlerin, deren poetischer Wagemut bis heute Zeichen setzt.«
Edelgard Abenstein ()
»Ich bin völlig in diese Welt eingetaucht. Carrington ist eine faszinierende Persönlichkeit, und Poniatowska hat die Fähigkeiten und den Zugang, um sie uns auf spannende Art vorzustellen.«
Yvette Sanchez ()
»Eine aufmerksame, zügig erzählte Lebensgeschichte, vorangetrieben mit den Mitteln der Fiktion, inhaltlich aber ganz der Geschichte verpflichtet.«
Kersten Knipp ()
»Poniatowska, eine der bekanntesten Schriftstellerinnen Mexikos, ermöglicht es dem Leser, in eine spannende Epoche der Kunst- und Zeitgeschichte einzutauchen, ruft einige der Großen der damaligen Künstlerszene auf den Plan und eröffnet die verrückte, bunte Welt einer Frau, die sich ihre kindliche Fantasie ein Leben lang bewahren konnte.«
Katja Sembritzki ()
»›Sie war eine Frau, die einen verhexte‹, sagt Poniatowska. Es gelingt ihr, den Leser an dieser Erfahrung fast unmittelbar teilhaben zu lassen. Nur zu gerne lässt man sich verzaubern von der faszinierenden, verletzlichen und kompromisslosen Leonora. Ein ungemein intensiver biografischer Roman – ein Stück lebendige Zeitgeschichte und gleichzeitig eine leidenschaftliche Abhandlung darüber, was im Leben wichtig ist.«
Katrin Kaiser ()
»Atemlos und sehr persönlich erzählt Elena Poniatowska aus dem Leben der Malerin und Schriftstellerin Leonora Carrington.«
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