Endlich ist der langersehnte Sommerurlaub da: Die Familie Stevens lässt sich verführen vom Geflatter des Drachens und Cricket im warmen Sand, vom unfassbar glitzernden Meer und von der erleuchteten Promenade am Abend. Gemeinsam genießen sie die verborgene Größe des Selbstverständlichen und nehmen uns mit in einen unvergesslichen Sommer.
Voller Vorfreude bricht die Familie Stevens an die englische Südküste auf, mit sorgsam gepacktem Koffer und diesem wunderbar freien Gefühl im Bauch, wenn der Urlaub beginnt.
Die geliebte Pension ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber irgendetwas sagt Mr Stevens, dass diese Ferien die schönsten werden, die sie je hatten. Und so lassen sie sich verführen: vom Geflatter des Drachens und Cricket im warmen Sand, von einem behaglichen Glas Port und der erleuchteten Promenade am Abend. Und jeden Tag wieder lockt das Meer, das so sehr glitzert, dass man es vor Glück kaum fassen kann.
Die Familie Stevens besitzt die Fähigkeit, das Dunklere, das jeder in sich trägt, zu verwandeln und die verborgene Größe des Selbstverständlichen zu genießen. Sie nimmt uns mit in einen unvergesslichen Sommer.
R. C. Sherriff
R. C. (Robert Cedric) Sherriff, geboren 1896 in Surrey, war Schriftsteller, Drehbuchautor und Versicherungsbeamter. Er besuchte die Kingston Grammar School und arbeitete anschließend im väterlichen Versicherungsunternehmen. Er diente im Ersten Weltkrieg in der britischen Armee und besuchte danach das New College in Oxford. In seinen Werken verarbeitete er auch seine Erfahrungen an der Front. Seine Filmskripte wurden u. a. zweifach mit BAFTA-Preisen ausgezeichnet und waren für den Oscar nominiert. Sherriff starb 1975 in London.
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»Ein in jedem Satz stimmiger Roman über die kleinen Dinge des Lebens. Dass diese zugleich mit den großen Erwartungen der Menschen zu tun haben, lässt sich Seite für Seite nachempfinden. R. C. Sherriff ist damals fraglos ein Meisterwerk geglückt. Es liest sich noch heute mit ebenso viel Vergnügen wie Gewinn.«
Rainer Moritz ()
»Man gibt sich diesem bittersüßen Roman betört hin, weil Sherriff so berührend erzählt, weil seine Figuren plausibel sind in ihrem beharrlichen Streben nach Glück. In der Tat braucht Sherriffs Roman den Vergleich mit Ishiguros Klassiker ›Was vom Tage übrig blieb‹ nicht zu scheuen: ein melancholisches Fest des Lebens, ein stilsicheres, hinreißendes Kunstwerk.«
Thomas Schoefer ()
»Der Roman verwebt voller Poesie scheinbar unbedeutende Situationen mit großen Lebensfragen. Die Geschichte zeigt, wie fast jedes Vorhaben getragen ist von Hoffnungen, Befürchtungen und Idealvorstellungen.«
Felix Münger ()
»Ein jeder der behutsam, ja sanft gezeichneten Charaktere findet hier seinen individuellen Seelenfrieden im Vergnügen am Kleinen, in persönlichen Entscheidungen, vor allem aber in der harmonischen Gemeinsamkeit. Das springt auf den Leser über, der sich solche entspannten, im wesentlichen ereignislosen zwei Wochen (mindestens) bei der Lektüre herbeiträumt.«
Frank Becker ()
»Herrliche Wiederentdeckung aus der Kategorie ›very british‹. Jede Figur kommt zu ihrem Recht; ein menschliches, angenehm allmählich erzähltes Buch.«
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»Sherriff zeigt meisterhaft auf, wie diese vierköpfige Familie trotz ihrer alltäglichen Sorgen und Probleme die Fähigkeit besitzt, das Dunkle in sich zu verwandeln, die ›kleinen Dinge des Alltags‹ wahrzunehmen und die Freuden des Lebens zu genießen. Großartig!«
Nevfel Cumart ()
»Ein wunderschönes, hinreißendes Buch. Sherriff sieht in jedem noch so unbedeutenden Moment das grundlegend Menschliche – zutiefst berührend.«
Moira Macdonald ()
»Seit Dickens ist es niemandem gelungen, das genuine Temperament Englands so zwischen zwei Buchdeckeln zu fassen.«
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»Ein wahrer Schatz. Mit britischem Charme widmet sich der Roman der Zeit, die im Urlaub langsamer zu vergehen scheint. Kleine Freuden wie ein strahlend blauer Himmel werden mit der Wertschätzung bedacht, die ihnen gebührt. Das Buch erinnert an Virginia Woolfs Meisterwerke Mrs Dalloway und Die Fahrt zum Leuchtturm, aber mit einem Hauch des Zaubers aus Winnie Poohs Hundert-Morgen-Wald.«
Maureen Corrigan ()
»In keinem Buch der letzten Jahre stecken mehr menschliche Güte und Einsicht als in diesem.«
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