Frustriert vom Leben in der Provinz, zieht es Jacques Vingtras zurück in ein umkämpftes Paris: Im Aufstand gegen die herrschende Klasse gründet er die Pariser Kommune mit, erlebt den Einmarsch der Armee von Versailles, den Barrikadenkrieg und die blutige Maiwoche. Das Werk, das Jules Vallès schlagartig zum meistgelesenen Autor Frankreichs machte.
Früher sorgte Jacques Vingtras in den Pariser Politkreisen für Aufruhr – nun arbeitet er als Hilfslehrer und bürstet sich den Bart. Nur seine Feierabende gehören noch seinem Kampf gegen die Bourgeoisie. Als ihm eine scharfe Rede seine Anstellung kostet, stürzt er sich zurück in die Politik und in ein Paris, das im ausgehenden 19. Jahrhundert ganz im Zeichen des Wandels steht: Vingtras begründet die Pariser Kommune mit, erlebt den Einmarsch der Armee von Versailles, den Barrikadenkrieg und die blutige Maiwoche. Während in der Stadt die Kämpfe wüten, steuert auch er auf den dramatischen Höhepunkt seines Lebens zu.
Der Abschluss Jules Vallès’ autobiografischer Trilogie, gewidmet allen, »die als Opfer der sozialen Ungerechtigkeit gegen eine schlecht eingerichtete Welt zu den Waffen griffen«.
Jules Vallès
Jules Vallès (*1832 in Le Puy-en-Velay) war ein französischer Journalist, Schriftsteller, Sozial- und Literaturkritiker und Vertreter der Pariser Kommune. Nach der Belagerung von Paris entkam er 1871 nach London, während er in Frankreich zum Tode verurteilt wurde. Im Exil widmete er sich dem Schreiben und verfasste Das Kind, den ersten Teil seiner autobiografischen Trilogie, die heute als klassisches Werk der Weltliteratur gilt. Mit der Amnestie von 1880 kehrte er nach Frankreich zurück. Vallès starb 1885 in Paris.
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