In der gespaltenen Kleinstadt Lark abseits des Highway 59 schwelen die Konflikte. Als im nahe gelegenen Bayou die Leiche eines schwarzen Mannes und einer weißen Frau gefunden werden, vermutet Texas Ranger Darren Mathews ein Hassverbrechen. Und mit jedem Tag, den das Verbrechen ungeklärt bleibt, wird die Stimmung gefährlicher.
Abseits des Highway 59 in Texas dröhnt in Genevas Café unablässig der Blues aus der Jukebox, und Stammgäste und müde Trucker bekommen einen anständigen Ochsenschwanzeintopf serviert. Eine halbe Meile die Straße runter in Wallys Eishaus sieht das Bild anders aus: Konföderierten-Flaggen, Pin-up-Girls und Countrymusik. Als innerhalb einer Woche im nahe gelegenen Bayou die Leichen eines schwarzen Mannes und einer jungen weißen Frau gefunden werden, sind die Schuldzuweisungen schnell zur Hand.
Der Texas Ranger Darren Mathews vermutet eine Verbindung zur Arischen Bruderschaft und beginnt, sich in der gespaltenen Kleinstadt umzuhören. Er stößt auf steife Höflichkeit, offene Ablehnung und schwelenden Hass – der mit jedem Tag, den das Verbrechen ungeklärt bleibt, gefährlicher wird.
Attica Locke
Attica Locke (*1974 in Houston) ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin, studierte an der Northwestern University und war Fellow am Feature Filmmakers Lab des Sundance Institute. Sie hat mehrere Kriminalromane verfasst und u. a. an den Serien Empire und When They See Us mitgewirkt. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie den Harper Lee Prize for Legal Fiction, den Edgar Award, den NAACP Image Award sowie den Los Angeles Times Book Prize und stand auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction. Locke lebt in Los Angeles.
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»Wenn ein weißes Mädchen tot aufgefunden wird, interessiert ein toter Schwarzer keinen: In Attica Lockes beunruhigendem Krimi Bluebird, Bluebird zeigt Amerika sein wahres Gesicht.«
Katrin Doerksen ()
»Attica Locke wirft einen scharfen analytischen Blick auf Amerikas Süden. Ihr Roman bietet keine schlichten Antworten, sondern stellt grundlegende Fragen. Bluebird, Bluebird ist ein kluges, sehr differenziertes Buch über Vorurteile und Rassismus sowie ein packender Roman über die unheilvolle Verklammerung von Hass und Liebe.«
Kirsten Reimers ()
»Eine vertrackte Krimihandlung, eine Familiensaga, mehrere Liebesgeschichten, eine Abrechnung mit Rassismus, eine Hommage an ihre Heimat. Bluebird, Bluebird liest sich wie ein Wiederherantasten an ihre Heimat, wie ein Liebesbrief an jemanden, der dich immer wieder enttäuscht und von dem du doch nicht lassen kannst – tränenschwer und bittersüß wie die Bluesmusik, die in diesem Roman allgegenwärtig ist.«
Marcus Müntefering ()
»Lyrisch, kompromisslos und von urgewaltiger Kraft, entlarvt Bluebird, Bluebird rassistische Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart, begleitet von einem grandiosen Blues-Soundtrack.«
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»Nicht alle Romane vermögen es, den Realitätstest zu bestehen. Bluebird, Bluebird aber ist heute dringlicher und wahrer denn je. Wie alle große Literatur transportiert das Buch Wahrheit und Anschauung, hat bei aller Genauigkeit von Zeit und Ort etwas Zeitloses. Mustergültiges.«
Alf Mayer ()
»Attica Lockes mehrfach mit renommierten Krimipreisen ausgezeichneter Südstaatenroman zeigt atmosphärisch eindrucksvoll, wie alltäglicher Rassismus das Leben in Amerika prägt.«
Carsten Schrader ()
»Attica Locke erzählt in ihrem preisgekrönten Roman auffallend ruhig. Gerade dadurch wirken die bedrohlichen Szenen noch intensiver, die von den Weißen ausgehende latente Gefahr für alle Schwarzen in Lark ist so stets präsent. Der Mix aus Kriminalroman, Liebesdrama und Rassismuskritik ist stimmig. Immer wieder beherrscht der Blues die Erzählung, denn welche Musik wäre bei diesem Setting passender? Großartig erzählt.«
Jörg Kijanski ()
»Eine Geschichte über Rassismus, Hass und, überraschenderweise, Liebe. Der mitreißende Auftakt einer Serie.«
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