Das neue Buch des berühmten indischen Psychoanalytikers Sudhir Kakar verbindet intelligente Analyse und Einfühlungsvermögen. Es vertieft das Verständnis des großen indischen Dichters Rabindranath Tagore (1861-1941). Sudhir Kakar rekonstruiert die entscheidenden Jahre von Tagores Kindheit und Jugend. Er untersucht die prägenden Erfahrungen des Wunderkindes und zeigt, wie sie sein kreatives Genie formten.
Sudhir Kakar
Sudhir Kakar (*25.07.1938) war ein indischer Schriftsteller, Gelehrter und Psychoanalytiker. Die Ausbildung zum Psychoanalytiker leistete er am Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt a. M. ab. Er praktizierte in Neu-Delhi und war Gastprofessor an zahlreichen Universitäten in den USA und Europa. Er veröffentlichte psychoanalytische Sachbücher und Romane, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Von der französischen Zeitschrift Le Nouvel Observateur wurde er als einer der »25 Meisterdenker der Welt« gelistet. Sudhir Kakar starb 2024.
Asien Biografie Indien Nobelpreis für Literatur
»Nicht der ›Weise aus dem Morgenland‹ begegnet uns hier, sondern ein verletzlicher, tief den Menschen Verbundener. Ein Schlüssel zum Verständnis einer großen Gestalt der Weltliteratur.«
Martin Kämpchen ()
»Der Autor erfasst prägnant die frühen Jahre in Tagores Leben und seine Entwicklung zu einem überragenden Denker. Kakar strebt keine Psychoanalyse von Tagore an, sondern schreibt vielmehr eine ›innere Biografie‹. Ein höchst ambitioniertes Projekt, aber Kakar geht mit einer Kombination von Forschergeist und Hochachtung an die Sache heran. Das Resultat ist überaus lesenswert ist.«
Saibal Chatterjee ()
»Das Gefühl der Verlassenheit und die Sehnsucht nach mütterlichem Einfluss erzeugte in Tagore eine seltene Form der Imagination, die das Fundament für große Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Spiritualität bildet. Ein Lesevergnügen!«
Damayanti Datta ()
»Das Buch beleuchtet nicht nur zahlreiche Ecken und Winkel von Tagores Kreativität, sondern ist in sich selbst eine geistreiche Betrachtung von Kunst und Leben, von Körper und Seele, von Osten und Westen.«
Harish Trivedi ()